NVIDIA GRID

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NVIDIA GRID vereinfacht die Grafikanbindung im neuen Büro

Die Umstellung auf eine virtuelle Arbeitsumgebung mit hoher Grafikleistung im neu bezogenen Büro von AAP, Atelier für Architektur und Planung, wurde durch das Hosten der Arbeitsplätze beim Systemhaus activeIT wesentlich vereinfacht. Dadurch steht den Architekten mehr Leistung denn je zur Verfügung.

Die AAP AG bietet seit 1977 Dienstleistungen aus ganzheitlicher Sicht von hoher Qualität in den Bereichen Architektur und Raumplanung an. Das Angebot erstreckt sich von der Beratung in der Vorphase (Situationsanalyse, Problem- und Aufgabenformulierung, Machbarkeitsstudien etc.) über Raumplanungsarbeiten im Bereich Siedlung und Verkehr (themen- oder gebietsspezifisch), Projektierungen und Bauausführungen jeglicher Art bis hin zur Unterstützung bei Betrieb, Unterhalt, Abbruch und Erneuerung.

AAP AG

 

Die Herausforderung

2010 begann für AAP die Planung eines neuen Büros in Bolligen und damit die Frage, wie in Zukunft die IT-Infrastruktur für insgesamt 22 Mitarbeiter aufgebaut sein sollte. Bis dato waren die Office-Arbeitsplätze schon virtualisiert, aber alle Architekten hatten noch eigene Workstations. Der AAP-Gründer interessierte sich schon jeher für neueste Technologien und so waren die aufkommenden grafikbeschleunigten Virtualisierungsansätze interessant.

AAP fragte bei seinem IT-Partner, dem Systemhaus activeIT, die neue VMware-Virtualisierung mit NVIDIA-GRID-Technologie an, um sie testen zu können. activeIT, Spezialist für Planung und Aufbau von Virtualisierungslösungen mit VMware, der schon die Office-Arbeitsplätze von AAP hostete, erweiterte seine KMU-Server-Infrastruktur basierend auf HP-DL380p-Servern mit zwei Servermodulen und je zwei NVIDIA-GRID-K1-Grafikkarten. Die Testdurchläufe mit den traditionellen Grafikanbindungen vSGA, einer Anbindung mit geringer Grafikleistung und vDGA, einer sehr hardwareintensiven 1-zu-1-Anbindung pro GPU, kamen nicht zu einem positiven Ergebnis. Entweder war zu wenig Grafikleistung vorhanden, oder die Lösung pro User zu teuer. Erst die Einführung der NVIDIA-vGPU-Technologie in die VMware-Virtualisierung, in der sich eine GPU für mehrere Nutzer dediziert aufteilen lässt, brachte die gewünschten Ergebnisse.

 
 

AAP AG

Die Lösung

In einer ersten Testphase konnten sechs Architekten die neue Arbeitsumgebung ausführlich testen. Auf ihren Zero Clients arbeiteten sie wie zuvor mit ArchiCAD, und die Grafikleistung war auf Anhieb überzeugend. „Ich war sehr erstaunt, wie gut es läuft, speziell in 3D“, erklärt Phillipp Krieg, IT Supporter bei AAP. „Die zuvor eingesetzten Workstations mit Quadro 2000/ 4000 konnten guten Gewissens ersetzt werden.“

Am 01. Mai 2015 zogen die AAP-Mitarbeiter in ihr neues Büro und konnten wieder sofort in ihren gewohnten Arbeitsabläufen arbeiten. Alle Arbeitsplätze laufen jetzt virtuell in einer VMware-Horizon-View-Umgebung, die von activeIT serverseitig mit VMWare vSphere gehostet ist. Dadurch können bis zu 20 grafikbeschleunigte, virtuelle Arbeitsplätze bereitgestellt werden. „Es funktioniert sehr gut! Ich bin überrascht, wie gut im Vergleich zum PC. Die Grafikleistung überzeugt“, bestätigt ein Architekt.

 

Die Auswirkungen

Die Vorteile für AAP sind vielfältig. Die Nutzer können im Büro wie gewohnt arbeiten und haben einen leistungsfähigen Arbeitsplatz zur Verfügung. Als Neuerung können sie aber auch über den Horizon View Client von zuhause aus, mit anderen Geräten auf die zentralen CAD Arbeitsplätze zugreifen. Neue Architekturmodelle können jetzt auswärts zusammen mit Kunden in denselben Details überprüft werden. Dies ermöglicht eine deutlich gestiegene Flexibilität für die Architekten bei gleichzeitig hoher Sicherheit für die verwendeten Daten, da alle Daten zentral gesichert und verwaltet werden. Für die IT-Abteilung ist die Instandhaltung der IT-Infrastruktur deutlich einfacher geworden, weil alle Updates zentral eingespielt werden und sofort auf allen virtuellen Arbeitsplätzen erscheinen. Neue Arbeitsplätze lassen sich schnell und flexibel einrichten. Die Firmenleitung plant das neue IT-Modell langfristig einzusetzen, da monatlich ein fixer Preis pro Arbeitsplatz mit activeIT abgerechnet wird. Letztendlich ist dies für alle eine überzeugende Lösung.