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Erweiterte Timingeinstellungen und CEA/EIA-861B-Timings

 
 
HINWEIS: Die Einstellungen auf der Seite Advanced Timing dürfen ausschließlich von erfahrenen Benutzern mit entsprechenden Kenntnissen über Bildschirm-Timings und die entsprechenden Parameter geändert werden. Wenn Sie sich mit diesem Themenkomplex nicht auskennen, verwenden Sie diese Seite bitte nicht. Auf der Seite Advanced Timing (Erweiterte Timingeinstellungen) lassen sich die Timing-Parameter der Grafikkarte im Detail anpassen. Dies ermöglicht die flexible Unterstützung einer Vielzahl von Bildschirm-Timings für Analogmonitore und DVI-Verbindungen.
Auf die Seite Advanced Timing gelangen Sie über die Seite Change Resolutions in den NVIDIA Anzeigeeigenschaften. Bitte beachten Sie, dass sie nur auf bestimmten Karten mit DVI-Anschluss zur Verfügung steht. Konkret sind dies GeForce FX-, Quadro FX- und GeForce 6-basierte Karten mit externer TMDS-Komponente (z. B. ein SiliconImage 164/1162*). Wenn die Karte die interne TMDS-Funktionalität verwendet, steht die Seite Advanced Timing nicht zur Verfügung.

Es stehen folgende Modi zur Auswahl:
  • Electronic Industries Alliance (EIA-861B): Ein CEA/EIA-Standard, der Bildschirm-Timings und Formate für digitale Fernsehgeräte festlegt.
  • Generalized Timing Formula (GTF): Eine Methode zur Erzeugung von Standardtimings, die in einer breiten Vielfalt von Bildschirmen verwendet wird.
  • Display Monitor Timings (DMT): Eine Liste vordefinierter VESA-Standardtimings, die in der Computerwelt üblich sind.
  • Coordinated Video Timings (CVT): Der neueste VESA-Standard (März 2003) für Bildschirm-Timings.
  • Coordinated Video Timings-Reduced Blanking (CVT-RB): Ein Standard, der eigens auf Digitalbildschirme und andere Bildschirme als normale Röhrenmonitore ausgerichtet ist. CVT-RB ermöglicht kürzere horizontale und vertikale Blanking-Zeiten, einen niedrigeren Pixeltakt und höhere Frameraten.
  • EDID Timing: ist das Timing, das in den EDID-Daten (Extended Display Identification Data) des Bildschirms als bevorzugtes Timing festgelegt ist. (Bei EDID handelt es sich um eine standardisierte Datenstruktur mit Angaben zur Bildschirmkonfiguration und den unterstützten Modi. Sie kann von außen abgefragt werden, um beispielsweise automatisch den optimalen Grafikmodus zu ermitteln.).
Gerade die EIA-861B-Timings sind für PC-Anwendungen sehr attraktiv. Sie ermöglichen es, einfach einen Digitalfernseher per DVI-Verbindung an den PC anzuschließen und dem PC die automatische Konfiguration der optimalen Anzeigeeinstellungen zu überlassen.

So greifen Sie auf die erweiterten Timingeinstellungen zu.
  • Öffnen Sie die NVIDIA Anzeigeeigenschaften, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und NVIDIA Display (NVIDIA-Anzeige) wählen.

    Abb. 1. NVIDIA Anzeigebedienfeld

  • Wählen Sie die Option Change Resolutions (Auflösung ändern)

    Abb. 2. Bedienfeld “Change Resolutions” (Auflösung ändern)

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Advanced Timing (Erweiterte Timingeinstellungen)
  • Lesen Sie sich die angezeigte Lizenzvereinbarung gut durch und bestätigen Sie sie mit Accept (Akzeptieren).
    WARNUNG: Wenn Sie nicht genau wissen, was Sie tun, sollten Sie an dieser Stelle nicht fortfahren, sondern die Arbeit einem Fachmann überlassen. Falsche Angaben bei einem Bildschirmmodus können im schlimmsten Fall Schäden am Bildschirm zur Folge haben.
  • Wählen Sie in der Dropdown-Liste Timing Mode (Timing-Modus) das passende 861B-Timing für Ihren HDTV-Fernseher aus. Achten Sie dabei auf folgende Angaben:
    • @ [Zahl] steht für die Bildwiederholrate Ihres Digitalfernsehers. Bitte achten Sie darauf, dass Sie hier den richtigen Wert auswählen.
    • Das -I und -P am Ende eines jeden 861B-Timingeintrags gibt an, ob es sich um einen Interlaced-/Halbbildmodus (-I) oder einen Vollbildmodus (-P) handelt.


    Abb. 3. Dialogfeld “Advanced Timing"
Nähere Informationen zur Konfiguration der erweiterten Timingeinstellungen für Ihre Grafikkarte finden Sie unter Advanced Timing im ForceWare Release 60 Benutzerhandbuch (englisch).

* Einige Dual-DVI-Karten verwenden unter Umständen sowohl einen internen als auch einen externen TMDS. In diesem Fall sollten Sie beim Kartenhersteller in Erfahrung bringen, welcher Anschluss von der externen TMDS-Komponente bedient wird.


 
 
 
 
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