
Mehr als Spiele auf GeForce und Radeon
"Das Nvidia-exklusive Badaboom hingegen zeigt sich bei 1,2 GHz weniger CPU-Takt kaum beeindruckt und nutzt die CUDA-Fähigkeiten von GeForce-Karten effizient und beeindruckend aus. CUDA bringt bei guter Umsetzung tatsächlich die versprochenen Vorteile bei der Videokonvertierung.

Bericht: MotionDSP vReveal (Schönere Videos per Mausklick)
"vReveal unterstützt Nvidias CUDA-Technologie und läuft auf einer GeForce-Grafikkarte schneller als auf einem Prozessor.
Ein Intel Core 2 Extreme QX9770 erreicht mit 3,2 GHz gerade einmal neun Bilder pro Sekunde. ....Eine GeForce 9600 GT erreicht 13 FPS und ist somit schneller als die CPU.
Die GeForce 9800 GTX+ erreicht 17 Bilder pro Sekunde, die GeForce GTX 260 26 FPS. Die GeForce GTX 285 spielt mit 29 FPS ein absolut flüssiges Video inklusive Ton ab.
....Bei der Umwandlung des Videos ziehen die Grafikkarte schließlich Kreise um den Hauptprozessor.
....Wer viele qualitativ schlechte Videos auf dem Rechner hat, oder des Öfteren mit einem Handy, einer Webcam oder einer kleinen Digitalkamera Videos aufzeichnet, sollte sich unserer Meinung nach die 30 Tage laufende Testversion der Software einmal genauer ansehen.

Vreveal - Videoverbesserung im CSI-Stil mithilfe der GPU im Praxis-Check
"Im Praxistest konnte vReveal überzeugen. Gerade bei niederqualitativen Videos – zum Beispiel VHS-Aufnahmen – ist eine deutliche Verbesserung der Bildqualität zu erreichen. Durch die GPU-Unterstützung über Nvidias CUDA-Schnittstelle ist eine drastische Zeitersparnis möglich – im Test erreichten wir maximal Faktor 6,6 den die grafikbeschleunigte Version schneller als die CPU-Variante mit einem handelsüblichen Prozessor war.
Wenn Sie noch viele ältere Videoaufnahmen auf VHS oder vom Mobiltelefon besitzen, die Sie ins digitale Zeitalter hinüberrretten oder qualitativ aufwerten möchten, ist vReveal durchaus einen Blick wert. Besitzer einer unterstützten Geforce-Karte sparen bei der Umwandlung eine Menge Zeit.

Supercomputer zu Hause
"Das Potenzial der GPGPU-Technik ist gewaltig: Supercomputer mit Applikationsbeschleunigern liefern beeindruckende Ergebnisse, erste Desktop-PC-Programme zeigen ihre Fähigkeiten und tausende Programmierer tüfteln am Cell-, GeForce- oder Radeon-Code.
Privatleuten verspricht zurzeit NVIDIAs CUDA-Technik noch die meisten Einsatzmöglichkeiten: Wer etwa häufig HD-Videos transcodiert, findet erste Alternativen zum Kauf eines schnellen Prozessors oder gar eines neuen PC: Eine flotte Grafikkarte übernimmt die Rechenarbeit, der Hauptprozessor bleibt frei für andere Beschäftigungen."

CPU-Krise: Grafikchips machen Prozessoren Konkurrenz
"Die zentrale Recheneinheit in einem PC könnte schon bald ihre große Bedeutung für die Leistung eines Rechners verlieren. Grafikchips sind besonders in Bereichen gut, für die sich die CPU schlecht eignet.
[...] Angesichts dieser Entwicklung dürfte klar sein, dass die CPU für die Leistung eines Systems zukünftig weniger bedeutsam sein wird. Schon jetzt interessiert sich ein großer Teil der Anwender kaum mehr für die Rechenleistung eines Prozessors. Der Trend zu Netbooks bestätigt dies eindeutig. Den meisten Anwendern reicht selbst die schwache Leistung eines Intel Atom für die täglichen Aufgaben wie E-Mail und Internetsurfen.
Und in Bereichen, in denen die Performance wirklich relevant ist, wird vermehrt auf die GPU gesetzt. "

NVIDIA creates supercomputer with graphics processors
"Cuda ist die einzige C-Programmierumgebung der Welt, mit der Entwickler Software zur schnellen Durchführung komplexester Berechnungen schreiben können, welche die enorme parallele Rechenleistung der zahlreichen Recheneinheiten des Grafikprozessors nutzt.
Basierend auf der Cuda-Programmiersprache hat Nvidia eine Architektur für Desktop Computer entwickelt, bei der AMD-Prozessoren mit Tesla-Grafikchips zusammengespannt werden. Damit lassen sich laut Hersteller Rechner bauen, die gegenüber herkömmlichen PCs eine bis zu 250 mal verbesserte Prozessorleistung entwickeln."

Nicht nur für Gamer: Winfast GTX 260 Extreme+ im Test
"Neben einer sehr guten 3D-Performance inklusive PhysX-Support eignet sich die Winfast GTX 260 Extreme+ auch für Anwender, die im Videobereich auf ein schnelles Encoden von HD-Videos (MPEG-4-AVC) Wert legen. Mit der neuesten Version von Cyberlink PowerDirector 7 verkürzt sich dank CUDA-Unterstütztung die Renderzeit erheblich. Durch die steigende Anzahl von CUDA-fähigen Applikationen sollten sich bald auch in anderen Bereichen die Vorteile des Nvidia-Chips zeigen."

Nvidia packt den Supercomputer in den PC
"Der Chip- und Grafikkarten-Hersteller Nvidia aus dem Silicon Valley hat Großes vor: PCs sollen mit Hilfe mit Hilfe seiner Computing-Technologie aufgerüstet und damit eine Alternative zu den bisherigen Supercomputern werden.
In den Hochschulen ist Nvidia schon jetzt mit seiner Cuda-Technologie gut verankert. Erst vor kurzem präsentierten sich auf einer Londoner Veranstaltung gleich mehrere Professoren, die die Rechenkraft der bei ihnen installierten Systeme rühmten.
Basierend auf der Cuda-Programmiersprache hat Nvidia eine Architektur für Desktop Computer entwickelt, bei der AMD-Prozessoren mit Tesla-Grafikchips zusammengespannt werden. Damit lassen sich laut Hersteller Rechner bauen, die gegenüber herkömmlichen PCs eine bis zu 250 mal verbesserte Prozessorleistung entwickeln.
Inzwischen unterstützen etwa 25 000 Entwickler die quelloffene Software Cuda, und an über 50 Universitäten gehört sie zum Unterrichtsstoff.
Auch an der Münchner Technischen Universität befasst man sich mit Cuda und setzt Nvidia-Technologie ein, um Simulationen im Automobilbereich durchzuführen. Eugen Riedel, Assistent an der TU München und Mitarbeiter bei Fluidyna, zeigte sich im Gespräch mit der Computer Zeitung beeindruckt von der Unterstützung, die er und seine Mitarbeiter durch Nvidia erfahren."