Zehntausende Entwickler, Wissenschaftler, Studenten, Spieleentwickler und Forscher schreiben bereits Anwendungen, die Grafikprozessorberechnungen in unterschiedlichsten Bereichen einsetzen – von Physik-basiertem Gameplay über Risikoanalysen bei Finanzprodukten und die Analyse seismischer Daten bis hin zu Wettervorhersagen.
General Mills verwendete ein CUDA-basiertes System zur Beantwortung der folgenden Frage: Wie lässt sich eine Tiefkühlpizza optimal in der Mikrowelle zubereiten? Anstatt mit Tausenden möglichen Kombinationen zu experimentieren, entwickelte General Mills virtuelle Pizzamodelle, um die Auswirkungen von Mikrowellen auf unterschiedliche Permutationen von Mozzarella, Tomatensoße und Teigkruste zu erforschen. Unterm Strich sparte General Mills Zeit und Geld, indem sie die Pizzamodelle auf einem leistungsfähigen Computer erstellten und nur die vielversprechendsten Varianten tatsächlich gebacken wurden.
SeismicCity verwendet CUDA zur Optimierung der Ölprospektion. Eine einzige Ölbohrung kann leicht mehrere Hundert Millionen Euro kosten. Daher ist es sehr wichtig, dass jede Bohrung erfolgreich ist. SeismicCitys CUDA-basierten Technologien für die geologische Bildgebung werden zur Interpretation seismischer Daten verwendet und unterstützen die Auswahl neuer Bohrstätten – weit schneller, als dies mit den bislang eingesetzten Systemen möglich war.
OptiTex Ltd. hat mit seiner 3D CAD/CAM-Designtechnologie die Modebranche in eine neue Ära geführt. Früher mussten Modedesigner in einem zeit- und kostenintensiven Vorgang ihre als Prototyp zu verwendenden Stoffproben tatsächlich herstellen. OptiTex 3D modernisiert diesen Prozess, indem Designer das Aussehen und die Bewegungen von Kleiderstoffen anhand von virtuellen Modellen simulieren können. Sie können ihre Modelle ansehen, vermessen und verbessern, ohne einen einzigen Schnitt machen zu müssen. Die Entwicklung der Kollektion für einen Saison benötigte bislang ca. 190 Tage. Durch die CUDA-basierten Lösungen von OptiTex ist die Markteinführung jetzt bereits nach 35 Tagen möglich.
Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie parallele Grafikprozessorberechnungen in unterschiedlichsten Branchen die Bewältigung rechenintensiver Aufgaben verändern.
Auch die akademische Welt hat das enorme Potential dieser Berechnungsarchitektur erkannt. An mehr als 200 Universitäten und Hochschulen wird GPU Computing anhand der CUDA Architektur gelehrt, darunter das MIT, Harvard, Cambridge, Oxford, die Indian Institutes of Technology, die National Taiwan University und die Chinese Academy of Sciences.
Klicken Sie hier um eine Karte mit den Hochschulen in der ganzen Welt anzuzeigen, an denen CUDA und Grafikprozessorberechnungen zum Lehrplan gehören.
Klicken Sie hier um eine Liste von GPU Computing Clustern auf Grundlage von CUDA-basierten Tesla Systemen anzuzeigen.
Klicken Sie hier um eine Liste der Organisationen anzuzeigen, die Schulungen und Training anbieten.