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NVIDIA Maximus verändert das Leben und die Arbeit des Gründers von Digital Spatula
ESPN

Beginn der Übertragung einer Sportsendung: Das komplexe, metallische 3D-Logo von ESPN bewegt sich schräg über den Bildschirm, dreht sich und verschwindet anschließend nach hinten.

Toshiba als Gastgeber auf einer Elektronikmesse: Die Präsentation einer neuen Notebook-Reihe beginnt mit einer Videoschleife über Funktionen und Alleinstellungsmerkmale des Produkts.

Touristen-Informationsbüros in Kalifornien und Italien: Ein Video im Schaufenster mit herrlichen Aufnahmen verschiedener Regionen soll Touristen informieren und faszinieren.

Wo ist hier der rote Faden? Alle drei Beispiele waren Projekte von Steve Taylor und Digital Spatula, einem kleinen, 1997 gegründeten Produktionsunternehmen mit Sitz in Südkalifornien. Digital Spatula bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen rund um Vorproduktion, Produktion und Postproduktion für Kunden wie CNN, BMW, Toshiba, Jaguar/Land Rover, Johnson & Johnson und das Baseball-Team California Angels an.

Das Hauptgeschäft von Digital Spatula wird mit Unternehmen und der Industrie abgewickelt. Hier ist besonders die Videoproduktion von neuen Produktversionen, Unternehmenspräsentationen und Videoschleifen an Messeständen an der Tagesordnung. Produziert werden aber auch Videos für Nonprofit-Organisationen, Effekte für Fernseh- und Filmproduktionen und gelegentlich auch Musikvideos.

„Wir sind auf Projekte spezialisiert, bei denen es vor allem auf die Optik ankommt und die sehr grafikbetont sind“, sagt Taylor. „Womit ich mich am liebsten beschäftige und auch die meiste Erfahrung habe ist eine Kombination aus Videobearbeitung und Animationseffekten – manchmal integriere ich Videos in die Animationen, oder ich verwende die Effekte zur Unterstützung des Videos. Das bedeutet viel Arbeit mit dem Green Screen, viele Schichten und sehr viel Rendern.“

Die Komplexität und der Umfang der Projekte von Digital Spatula überstieg irgendwann die technologische Kapazität des Studios. Als Taylor von der NVIDIA-Maximus-Plattform erfuhr und diese dann im aktiven Betrieb einsetzte, konnte er die Qualität und Effektivität seiner Arbeit exponentiell steigern.

Die Herausforderung

Taylor verwendet Adobe Premiere Pro und Adobe After Effects für Timeline-basierte Videobearbeitung bzw. digitale Animationen, Compositing und Maxon-Cinema-4D-Software. Letztere dient zur Erstellung animierter 3D-Texte mit Raytracing für Abspanne und animierte Logos. Er hätte gerne die Creative Suite (CS) 6 von Adobe eingesetzt, aber auf seinem Mac Pro konnte er die neuen CS6-Funktionen nicht nutzen. Insbesondere bei After Effects reichte seine Einsteiger-Grafikkarte nicht aus.

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Selbst mit der CS5-Version verbrachte Taylor extrem viel Zeit damit zu warten, bis das Rendern mit Maxon Cinema 4D abgeschlossen war. Da After Effects und Premiere Pro als separate Anwendungen betrieben werden mussten, war es viel Arbeit, die verschiedenen Komponenten zusammen zu bringen. Hierzu zählte die Kombination von Frames aus Cinema 4D und Videos aus Premier Pro. Daher konnte er nur eine beschränkte Anzahl an Projekten annehmen und nur eine begrenzte Anzahl an Iterationen zur Optimierung der Grafik durchführen. Der kreative Prozess wurde immer wieder durch langes Rendering unterbrochen.

„Ich will produktiv arbeiten und möglichst hochwertige Produkte liefern. Zusätzlich möchte ich ein gutes subjektives Wohlbefinden“, sagt er. „Keines von beidem ist möglich, wenn ich stundenlang vor dem Rechner sitzen und warten muss, bis er fertig gerendert hat.“

Die Lösung

Als Taylor sich bei Adobe als Beta-Tester bewarb und die neuen Produkte auf Herz und Nieren testen konnte, wurde ihm klar, dass ein Wechsel auf die NVIDIA-Maximus-Plattform mit NVIDIA-Quadro- und Tesla-C2075-Grafikprozessoren nicht nur die Nutzung der neuen, praktischen Funktionen von After Effects ermöglichen würde, sondern auch seine Produktivität mit allen CS6-Anwendungen und ihren Effekten steigern würde.

Taylor aktualisierte seine After-Effects- und Premier-Pro-Software auf die CS6-Version und installierte in seinem Studio eine HP-Z800-Workstation mit Maximus-Konfiguration, bestehend aus einem Quadro-4000- und einem Tesla-C2075-Grafikprozessor.

Anschließend begann er sofort damit, die Leistungsfähigkeit des neuen Maximus-Systems bei Aufgaben wie der Erstellung komplexer 3D-Animationseffekte oder beim Bewegen fotorealistischer Logos auszutesten – anspruchsvolle Aufgaben, die Raytracing, Warp-Stabilisierung, Farbkorrektur auf mehreren Schichten, Rendern und andere komplexe Vorgänge erforderten. Außerdem experimentierte er mit der konsolidierten Software-Umgebung von CS6.

Schnell wurde ihm klar, dass die Leistungssteigerung im Vergleich zu seinem alten System schlichtweg erstaunlich war.

Die Auswirkungen

„Das Maximus-System hat mein Leben verändert“, sagt Taylor. „Ab der ersten Sekunde konnten wir feststellen, wie viel mehr Leistung und Geschwindigkeit das Zusammenspiel von Hardware und Software lieferte. Die Auswirkungen auf meine Arbeit und mein Leben waren einfach unglaublich.“

Taylor erstellte ein Testprojekt mit After Effects, um hervorgehobene Formen und Texte auszuprobieren, weil er diese Funktion häufig in seiner Arbeit verwenden wollte. Er renderte 31 Frames (ein Videoclip von etwa einer Sekunde) gleichzeitig mit denselben Einstellungen auf dem Mac-System ohne CUDA und auf dem neuen Maximus-System.

„Der Test hat den Mac völlig überlastet“, sagt Taylor. „Auf dem neuen Maximus-System erzielte ich zuerst eine Steigerung der Rendergeschwindigkeit um das 48fache, aber dann fiel mir auf, dass nur die Quadro-Grafikkarte mit CUDA arbeitete. Ich stellte die Quadro- und die Tesla-Grafikkarte auf CUDA ein und erzielte eine phänomenale Steigerung der Rendergeschwindigkeit um das 68fache im Vergleich zum Mac.“

Folgende Tabelle enthält Vergleichswerte der Rendergeschwindigkeit mit dem alten System und mit dem neuen Maximus-System von Digital Spatula nach Taylors Aufzeichnungen:

Altes System

Maximus System

Videoclip von 1 Sekunde

4 Stunden

3,5 Minuten

Videoclip von 15 Sekunden

60 Stunden

52,5 Minuten

Video von 1 Minute

240 Stunden*

3,5 Stunden

* entspricht 30 Tagen á 8 Stunden

Darüber hinaus ermöglichte das Maximus-System die Echtzeit-Wiedergabe von Clips mit komplexen Effekten, was zuvor für Digital Spatula unmöglich war. Auf der NVIDIA Plattform kann Taylor außerdem seine gesamte Arbeit mit miteinander verknüpften Anwendungen durchführen. Hierzu zählt besonders die Adobe Creative Suite 6.

„Das schnellere Rendern mit dem Maximus-System hat meinen kreativen Prozess drastisch verbessert“, erklärt Taylor. „Ich kann meine Projekte jetzt designen, anzeigen und schnell in voller Auflösung rendern, Änderungen einbauen und erneut rendern, ohne jedes Mal einen halben Tag Pause machen zu müssen. So kann ich mehr Iterationen pro Projekt durchführen und der kreative Fluss wird nicht unterbrochen. Das steigert letztlich auch die Qualität meiner Produkte. Da ich nicht mehr von meiner Hardware beschränkt werde, kann ich meiner Kreativität endlich freien Lauf lassen.“

In derselben Zeit kann Taylor wesentlich mehr Arbeit erledigen als zuvor. „Ich kann jede Woche und jeden Monat mehr Aufträge annehmen und mein Einkommen entsprechend steigern“, sagt Taylor. „Und aufgrund der besseren Produktqualität kann ich höhere Preise verlangen.“

Taylor hat errechnet, dass sich das Maximus-System schnell amortisiert hat. „Wenn ich nur zwei zusätzliche Aufträge mehr annehmen kann, hat sich das System bereits gelohnt“, erklärt er. „Die Rentabilität dieser Investition ist kaum mit Zahlen zu bemessen.“

Die größte Veränderung ist jedoch die Steigerung von Taylors subjektivem Wohlbefinden, der jetzt wesentlich mehr Freizeit hat.

„Ich kann meine Zeit jetzt besser investieren, als darauf zu warten, dass die Bilder fertig gerendert sind“, freut sich Taylor. „Ich kann mehr Zeit mit meiner Familie verbringen und etwas für die Gesellschaft tun, was mir sehr wichtig ist. Endlich habe ich genug Zeit, um kostenlos für Nonprofit-Organisationen zu arbeiten. Ich kann gar nicht sagen, wie befriedigend es für mich ist, meine Ressourcen, meine Fähigkeiten und mein Talent zur Förderung dieser Nonprofit-Organisationen einsetzen zu können. Ich bin dem Maximus-System sehr dankbar.“