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NVIDIA Maximus bringt Fisker Automotive auf Hochtouren
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Fisker Automotive umschreibt seine hochwertigen Hybrid-Elektroautos als „verantwortungsbewusster Luxus ohne Kompromisse“. Beim Betrachten des ersten erhältlichen Modells, dem Fisker Karma von 2012, glaubt man dem Firmengründer gerne, dass das gesamte Unternehmen um den Designprozess herum aufgebaut wurde. Als junger Automobilhersteller in der neuen Kategorie der Hybrid-Luxusfahrzeuge richtet Fisker bei der Entwicklung seiner Autos maximale Aufmerksamkeit auf jedes Detail. Als Unternehmen, dessen erstes Produkt derzeit auf den Markt kommt, benötigt Fisker attraktive Bilder, um seine Vision darzustellen und zukünftige Kunden anzusprechen.

Die Erstellung dieser Bilder umfasst zahlreiche Arbeitsschritte und Software-Tools, darunter Dassault Systèmes CATIA und Autodesk Alias für die 3D-Modelle, unterschiedliche Bunkspeed Produkte (darunter Shot, Move, Udrive, Hypershot und Pro) für fotorealistisches Rendern und Adobe Photoshop und After Effects zur Optimierung der mit Bunkspeed generierten Animationen und Bilder. Vor kurzem hat sich Fisker für die neue NVIDIA® Maximus™ Plattform entschieden, die auf einer einzigen Workstation gleichzeitig Visualisierungen und andere rechenintensive Aufgaben ermöglicht, so dass der Arbeitsfluss der Designer während des Renderns nicht mehr ins Stocken gerät.

„Mit dem Maximus System kann ich in derselben Zeit mehr erledigen“, sagt Mark Rumsey, Senior Surfacing Designer bei Fisker Automotive. „Sogar während mein Computer Raytracing-Berechnungen durchführt, kann ich ihn trotzdem noch benutzen − das ist eine völlig neue Erfahrung für mich.“

DIE HERAUSFORDERUNG

Rumsey ist für Fisker im Bereich Design-Styling tätig und erstellt marketingwirksame Bilder und Animationen, die auf der Unternehmens-Webseite und in Druckmedien, aber auch bei Treffen hochrangiger Führungskräfte des Unternehmens zum Einsatz kommen. Rumsey arbeitet seit 2010 für Fisker, nachdem er 20 Jahre lang Erfahrungen mit computerunterstützten Konzeptentwürfen und 3D-Oberflächengestaltungen für Industrie- und Entertainment-Anwendungen gesammelt hatte.

„Fisker ist ein Unternehmen mit großen Visionen, großen Zielen und großem Anspruch“, erklärt Rumsey. „Fisker wollte den Prozess bis zur Markteinführung neuer Fahrzeuge beschleunigen. Das bedeutet eine stärkere Konzentration auf digitale Verfahren wie Echtzeit-Raytracing, Visualisierung, Animationen und Rendern. Diese Einstellung setzt sich in der gesamten Organisation fort − jeder einzelne von uns sucht nach Möglichkeiten, unsere Prozesse zu optimieren und zu beschleunigen.“

Autos erfordern umfangreiche digitale Modelle, die in der Regel 5,5 Millionen bis 6,5 Millionen Polygone umfassen. Vor der Arbeit mit der NVIDIA Maximus Lösung stieß Rumsey bei den Arbeitsabläufen zur Erstellung fotorealistischer Digitalbilder und Animationen des neuen Fisker Karma auf zahlreiche Schwierigkeiten.

Gewöhnlich ging Rumsey so vor, dass er ein Modell in Alias vorbereitete und dann die Daten in Bunkspeed eingab. Nach der Auswahl unterschiedlicher Materialien, der Beleuchtung und des idealen Kamerawinkels folgte der Renderprozess. „Das Rendern von Standbildern benötigte zwischen einer und 20 Minuten. Animationen dauerten Stunden und wurden meist über Nacht gerendert. Der Rendervorgang lastete die Grafikprozessoren meines Computers völlig aus. Während des Renderns konnte ich nichts anderes tun“, erklärt Rumsey.

DIE LÖSUNG

Die NVIDIA Maximus Plattform kombiniert die branchenführende 3D-Grafikfähigkeiten eines professionellen NVIDIA Quadro® Grafikprozessors mit einem NVIDIA Tesla™ C2075 Companion-Grafikprozessor, der ebenfalls rechenintensive Aufgaben übernehmen kann. Dadurch ist eine einzige Workstation mit Maximus Technologie in der Lage, auf einem Prozessor Raytracing oder komplexe Berechnungen auszuführen, während gleichzeitig auf dem anderen Prozessor weitere anspruchsvolle Aufgaben wie 3D-Design, Simulationen oder die Vorbereitung einer Präsentation bearbeitet werden können.

„Ich kann die Renderaufgaben dem Companion-Grafikprozessor zuweisen und den anderen Grafikprozessor und die CPUs für andere Aufgaben nutzen“, sagt Rumsey. „So kann ich gleichzeitig an verschiedenen Baustellen arbeiten. Ich brauche zum Beispiel 360°-Rotationsansichten eines Wagens in verschiedenen Farben und schicke die Bilder zum Rendern. Währenddessen kann ich auf derselben Workstation mit Bunkspeed mit unterschiedlichen Texturen experimentieren, unterschiedliche Varianten eines Wagens ausarbeiten, in Alias Modelle erstellen, E-Mails verschicken oder im Internet recherchieren.“

DIE AUSWIRKUNGEN

„Da ich mit der NVIDIA Maximus Plattform meinen Computer auch während des Renderns weiter benutzen kann, kann ich in derselben Zeit mehr Iterationen eines Entwurfs berechnen“, erklärt Rumsey. „Das bedeutet eine enorme Steigerung der Produktivität.“

Auch der kreative Prozess wird verbessert. „Ich habe genug Zeit, um verschiedene Optionen auszuprobieren und kann die Ergebnisse schnell in fotorealistischer Bildqualität anzeigen“, erläutert Rumsey. „Wenn ich bei unserem alten System einen kreativen Einfall hatte, während der Computer renderte, konnte ich die Idee nicht sofort umsetzen. So sind manche Ideen verloren gegangen. Mit dem Maximus System kann ich jetzt unterschiedliche Szenarien durchspielen. Wenn ich eine neue Idee für einen anderen Kamerapfad habe oder die Beleuchtung oder ein Detail am Modell selbst verändern möchte, kann ich mehrere Varianten erstellen und der Marketing-Abteilung vorlegen. Dadurch wird auch das Endprodukt deutlich besser.“

Auch auf die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern von Fisker wirkt sich das neue System positiv aus. So kann Rumsey beispielsweise mit einem Farbexperten gemeinsam die optimale Farbe für bestimmte Merkmale eines Autos auswählen. Durch die parallele Rechenleistung des Maximus Systems können sie ganz einfach eine Farbe ändern, ein Echtzeit-Raytracing durchführen um zu überprüfen, wie das Ergebnis tatsächlich aussehen würde, und diesen Prozess so oft wiederholen, bis der ideale Farbton gefunden ist.

„Es geht jetzt so viel schneller, gemeinsam mit anderen Designern Farben und Materialien zu iterieren“, sagt Rumsey. „Bunkspeed sorgt für reibungslose Interaktivität und gleichzeitig schnelles Raytracing.“

Ob fotorealistische Abbildungen für Plakatwände bei Fisker Händlern im ganzen Land, der perfekte Lichteinfallswinkel für ein einzelnes Bild auf der Webseite oder die Erstellung eines Werbevideos oder animierten Fly-Overs − mit der NVIDIA Maximus Technologie erzielt die Design-Styling Abteilung von Fisker bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit, und zwar ohne frustrierendes Warten, bis der Computer fertig gerendert hat.

„Kreativität, Produktivität und Zeitmanagement profitieren immens von der NVIDIA Maximus Plattform“, sagt Rumsey.

Fisker Automotive, Inc.
Fisker Automotive ist ein 2007 gegründeter amerikanischer Autohersteller, der sich auf Elektrofahrzeuge mit erhöhter Reichweite (EVer) und kompromissloser, verantwortungsbewusster Luxusausstattung konzentriert. Fisker Automotive entwirft und entwickelt die ersten Plug-in-Hybridfahrzeuge der Premiumklasse als Ausdruck der festen Überzeugung des Unternehmens, dass umweltfreundliche Fahrzeuge durchaus auch Fahrspaß, Eleganz und Leistungsfähigkeit liefern können. Fisker Automotive ist ein global tätiges Unternehmen, das den Luxusbegriff für Käufer moderner Sportwagen völlig neu definiert. Weitere Informationen zur Marke und zur Fisker Karma Sportlimousine finden Sie auf http://fiskerautomotive.com.

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