„Bei unserer Render- und Animationsarbeit setzen wir viel hauseigene Software ein, und für die brauchen wir die schnellste 3D-Grafikhardware, die wir kriegen können. Daher verlassen wir uns auf NVIDIA Quadro Grafiklösungen – so bekommen wir in kürzerer Zeit und höchster Qualität mehr Szenen in den Kasten.“ Chris Bond, President, Frantic Films | |||||||||||||
| The Screen Test Hinter einem Hollywood-Kassenschlager steckt die Arbeit einer ganzen Heerschar von Künstlern und Kreativen. Längst wird die Filmproduktion nicht mehr komplett von den großen Studios übernommen – Hunderte kleiner Unternehmen bieten jeweils ganz spezialisierte Dienstleistungen an. So auch bei der Produktion von Spezialeffekten: Inzwischen ist hier eine ganze Branche entstanden, aus der sich die Filmfirmen die am besten geeigneten Partner für ein Projekt aussuchen können. Der Wettbewerb ist hart, der Markt extrem dynamisch und schnelllebig. Eines der Unternehmen, das sich trotz aller Konkurrenz bestens behaupten kann, ist Frantic Films – ein Spezialdienstleister, der auf Pre- und Post-Production in der Filmproduktion spezialisiert ist, aber auch Werbefilmer und Fernsehproduktionen mit Spezialeffekten in Spielfilmqualität versorgt. In ihrem hektischen Arbeitsalltag verlassen sich die Profis von Frantic Films auf NVIDIA Quadro-Grafiklösungen. „Man sagt von uns, dass wir das Studio sind, das auch Unmögliches noch möglich macht. Diesen Ruf wollen wir natürlich aufrechterhalten, und dabei helfen uns unsere NVIDIA Grafiklösungen bestens“, erklärt Chris Bond, der President von Frantic Films. „Wir sind noch klein genug, um schnell und flexibel reagieren zu können und beispielsweise unsere Arbeitsabläufe für ein neues Projekt komplett umzustellen. Vieles von dem, was wir tun, sind Sachen, die vorher noch nie jemand gemacht hat – unsere Kunden treten gezielt mit solchen Projekten an uns heran, weil sie wissen, dass wir immer die neueste Grafiktechnologie einsetzen und zur Not eben unsere eigenen Grafikwerkzeuge entwickeln, wo es noch keine brauchbaren gibt.“ Diesen Erfolgswillen weiß man in Hollywood zu schätzen – kein Wunder, dass regelmäßig die ganz Großen der Branche auf der Matte stehen: Twentieth Century Fox, Paramount Pictures und Warner Bros. sind nur einige der Namen auf der Kundenliste, die unter anderem auch US-Fernsehsender wie ABC umfasst. Daneben arbeitet Frantic Film jedoch auch an eigenen Realfilmprojekten, so zum Beispiel Dokumentarserien für den kanadischen History Channel. |
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Licht, Kamera... „Bei Pre-Production-Projekten erstellen wir für die Regisseure eine virtuelle 3D-Welt ihres Films – so etwas haben wir zum Beispiel bei X-Men gemacht. Der Regisseur bekommt auf diese Weise ein virtuelles Modell vom Set und kann verschiedene Beleuchtungsvarianten, Kameraperspektiven, Schauspielerpositionen und so weiter durchspielen – praktisch jeden Aspekt jeder einzelnen Szene. Wenn er das alles direkt am Set machen müsste, würden eine 100 Mann starke Crew und die hoch bezahlten Schauspieler währenddessen in der Gegend herumstehen und sich langweilen. Mit unserer Technik kann er diese ganze Arbeit schon im Vorfeld erledigen und den tatsächlichen Dreh dann in Rekordzeit durchziehen“, erklärt Bond die Vorteile. Diese Vorgehensweise spart natürlich Zeit und Geld in der Produktion – aber die Regisseure setzen sie teilweise auch ganz gezielt ein, wenn es darum geht, ein Studio für eine neue Filmidee zu gewinnen, was mit einer virtuellen Konzeptdemo natürlich um einiges leichter fällt. Ein weiterer Vorteil: Der virtuelle Set hilft den Schauspielern und der Crew dabei, komplizierte Szenen schon im Vorfeld durchzuspielen und einzustudieren. | |||||||||||||
| Der wichtigste Aspekt in der Pre-Production ist eine möglichst genaue Visualisierung. Regisseure, Studiobosse, Schauspieler und Filmcrews wollen das fertige Ergebnis so realistisch wie nur möglich simuliert sehen. Um dieses Ziel zu erreichen, verwendet man in den virtuellen Sets und Szenensimulationen sehr feine Gittermodelle mit extrem hohen Polygonauflösungen – eine unglaublich rechenintensive Aufgabe, für die man praktisch gar nicht genug Rechenleistung haben kann. Ben Houston, einer der Visualisierungsexperten bei Frantic, erklärt, wie man diese hohen Anforderungen in den Griff bekommt: „Der Hauptprozessor der Workstation läuft vielleicht mit 2 oder 3 GHz. Aber mit einer NVIDIA Quadro-Grafikkarte haben wir zusätzlich noch einmal acht Prozessoren auf der Karte, die jeweils vier Gleitkommaberechnungen pro Taktschritt erledigen können. Insgesamt kommen wir so auf eine Rechenleistung in der Größenordnung von 12 GHz – viel mehr, als uns der Hauptprozessor allein bieten könnte, und außerdem auch noch ziemlich kostengünstig. In Verbindung mit NVIDIAs leistungsfähigen Treibern bekommen wir auf diese Weise optimale OpenGL-Performance und können unseren Kunden interaktive Echtzeit-Simulation bieten. Wenn wir beispielsweise mit einem Regisseur zusammensitzen und er gerne eine Änderung an einer Szene sehen möchte, können wir ihm diesen Wunsch dank der Leistung der NVIDIA Quadro-Lösung sofort erfüllen.“ |
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| Auch der NVIDIA® Cg-Compiler und die dazugehörigen Programmierwerkzeuge helfen den Frantic-Mitarbeitern bei der Arbeit. Die Shadingsprache Cg erleichtert die Programmierarbeit und ermöglicht es dem Team, Objekte äußerst realistisch in Echtzeit zu rendern. In Kombination mit der NVIDIA Quadro Grafikhardware erreichen die Frantic-Profis auf diese Weise eine höhere Detailtiefe und realistischere Farben in ihren Szenen, können mehr Texturen verwenden und realistische Lichtspiegelungen simulieren. So entstehen täuschend echt wirkende Holzoberflächen, aufwändig gestaltete Stuckwände, Fenster, in denen sich die Umgebung spiegelt – allesamt Elemente, die dazu beitragen, dass kaum ein anderer Mitbewerber derart ausgefeilte und realistische Pre-Production-Welten bieten kann wie Frantic. … und Action! Doch auch in der Post-Production hat Frantic einiges zu bieten: spektakuläre Special-Effects, Actionsequenzen und computergenerierte Szenen werden bei Frantic für die großen Studios ausgetüftelt. Dabei sind die Techniker und Grafiker bei Frantic besonders für ihre eigenentwickelten Tools bekannt, wie Bond erklärt: „Dass wir bei Spielfilmprojekten Spezialtools entwickeln oder sogar eine komplett neue Technologie erfinden, gehört bei uns schon zur Tagesordnung. In The Core – Der innere Kern mussten wir zum Beispiel für die flüssige Lava einen Weg finden, irgendwie Abermillionen von Polygonen in den Griff zu bekommen – und dann gab es auch noch eine ganze Reihe von anderen Effekten, die vorher noch nie jemand gemacht hatte. Einiges können wir zwar mit CAD-Standardsoftware erledigen, aber oft bleibt uns keine andere Möglichkeit, als selber etwas zu entwickeln. Da schreiben wir dann eben unsere eigenen Shader, Tools, Skripte, kleine Applets – was wir so alles für das Projekt brauchen. Teilweise entstehen so auch Tools, die wir dann später noch in vielen anderen Projekten gebrauchen können – zum Beispiel Flood, unsere Software zur Flüssigkeitssimulation. Einige Teile davon haben wir sogar zum Patent angemeldet.“ Die Flood-Software, in der ein gutes Jahr Entwicklungsarbeit steckt, war ursprünglich als komplett CPU-basierte Anwendung konzipiert. Trotz viel versprechender Pilotergebnisse stellte es sich allerdings als extrem rechenaufwändig heraus, realistisch wirkende Flüssigkeiten auf den Bildschirm zu bekommen. Abhilfe brachte schließlich eine gemeinsame Brainstorming-Session mit Spezialisten aus NVIDIAs Entwicklungsabteilung. Die Idee: Warum sollte man Flood nicht einfach so abändern, dass es Gleitkommaberechnungen auf den Grafikchip abwälzen und auf diese Weise von der hohen Gleitkomma-Rechenleistung der NVIDIA Grafikprozessoren profitieren könnte? Gesagt, getan – mit dem Ergebnis, dass Flood auf der eingesetzten NVIDIA Quadro FX-Hardware nun ganze 50% mehr Leistung bringt und Flüssigkeiten in beeindruckender Grafikqualität simulieren kann. Auch der Umstellungsaufwand blieb dabei angenehm niedrig, wie Mark Wiebe, ebenfalls einer der Visualisierungs-Spezialisten von Frantic Films, erklärt: „Es war eigentlich gar nicht besonders schwierig, unsere rechenintensivsten Algorithmen vom Hauptprozessor auf den Grafikprozessor auszulagern – mit den neuen Shading-Hochsprachen wie zum Beispiel Cg können wir uns recht unkompliziert die Gleitkomma-Rechenleistung des Grafikchips zunutze machen. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit NVIDIA gibt uns die Sicherheit, dass wir auch in Zukunft in der Lage sein werden, alle Möglichkeiten der Quadro-Grafiklösungen optimal für unsere Arbeit auszunutzen. So wird die Grafikkarte als Hardwarebeschleuniger unsere Herangehensweise bei der Flüssigkeitssimulation wohl noch weiter verändern.” | |||||||||||||
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