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ForceWare Multimedia Application FAQ

 
 
Systemanforderungen
Erwerb/Aktivierung
Allgemein
Audio
Video

Systemanforderungen
  • Welche Betriebssysteme werden von ForceWare Multimedia unterstützt?
    ForceWare Multimedia verfügt über die Microsoft Windows® Hardware Quality Labs (WHQL)-Zertifizierung für Windows® XP, Windows 2000 und Windows Me.
  • Welche Grafikkarten kann ich mit ForceWare Multimedia verwenden?
    ForceWare Multimedia unterstützt Grafikchips, die mit DirectX® 8.0 oder höher kompatibel sind. 

    Eine vollständige Liste der getesteten Grafikkarten finden Sie in den Systemanforderungen von ForceWare Multimedia.
  • Welche Soundkarten kann ich mit ForceWare Multimedia verwenden?
    ForceWare Multimedia unterstützt DirectX-kompatible Soundkarten.

    Eine vollständige Liste der getesteten Soundkarten finden Sie in den Systemanforderungen von ForceWare Multimedia.
  • Was ist DirectX?
    Einfach ausgedrückt handelt es sich bei DirectX um eine Windows-Technologie, die eine höhere Grafik- und Audioleistung ermöglicht, wenn Sie am PC spielen oder Videos betrachten.

    Microsoft DirectX ist eine leistungsfähige Sammlung von Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs), die in die Microsoft Windows-Betriebssysteme integriert sind. DirectX bietet eine Standard-Entwicklungsplattform für Windows-PCs, die es Softwareentwicklern ermöglicht, auf Hardware-Spezialfunktionen zuzugreifen, ohne hierfür hardwarespezifischen Programmcode schreiben zu müssen. Diese Technologie wurde erstmals 1995 vorgestellt und ist heute ein anerkannter Standard für die Entwicklung von Multimedia-Anwendungen unter Windows.

    Für weitere Informationen zu DirectX besuchen Sie bitte www.microsoft.com/direct.
Erwerb/Aktivierung
Allgemein
Audio
  • Was ist Dolby Pro Logic®?
    Dolby Pro Logic ist ein Matrix-Decoder, der die vier Surround-Sound-Kanäle, die in der Stereo-Tonspur von im Dolby Surround-Verfahren codierten Programmen (wie z. B. VHS-Filmen oder TV-Shows) enthalten sind, wieder decodiert. Bei Dolby Surround handelt es sich um ein Matrix-Codierverfahren, das vier Kanäle (Links, Center, Rechts, Surround) auf Stereo-Tonspuren abmischt. Ein Pro Logic-Decoder "trennt" die vier Kanäle bei der Wiedergabe wieder. Ohne einen Pro Logic-Decoder werden in dieser Weise codierte Programme im normalen Stereoton wiedergegeben.

    ForceWare Multimedia Standard unterstützt Dolby Pro Logic.

    Für weitere Informationen zu Dolby besuchen Sie bitte www.dolby.com.
  • Was ist Dolby Pro Logic® II?
    Dolby Pro Logic II ist ein weiterentwickelter Matrix-Decoder, der aus beliebigen Stereoprogrammen fünfkanaligen Surround-Sound (Links, Center, Rechts, Surround links, Surround rechts) generiert – unabhängig davon, ob das Ausgangsmaterial eigens mit Dolby Surround codiert wurde oder nicht. Bei entsprechend codiertem Material wie z. B. Film-Tonspuren ähnelt der Klang eher Dolby® Digital 5.1 (siehe unten), während bei nicht codiertem Stereomaterial wie z. B. Musik-CDs ein breiteres, "umhüllenderes" Klangfeld entsteht. Neben verschiedenen anderen Verbesserungen gegenüber Pro Logic bietet Pro Logic II unter anderem auch zwei Surroundkanäle mit voller Bandbreite, wohingegen Pro Logic nur einen einzigen Surroundkanal mit beschränkter Bandbreite anbieten konnte.

    ForceWare Multimedia Standard unterstützt Dolby Pro Logic II.
  • Was ist Dolby Digital 5.1?
    Dolby Digital 5.1 ist ein Verfahren zur Übertragung und Speicherung von 5.1-Kanal-Tonspuren bei digitalen Medien wie DVDs, digitalem Kabelfernsehen, terrestrisch übertragenem Digitalfernsehen (DTV) und Satellitenübertragungen. Anders als bei den Codier- bzw. Decodierverfahren Dolby Surround und Pro Logic, die die Kanaltrennung aufgeben, um Surround-Sound in Stereo-Tonspuren unterbringen zu können, handelt es sich bei Dolby Digital um ein diskretes Verfahren, bei dem die verschiedenen Kanäle während der Codierung und Decodierung vollständig voneinander getrennt bleiben. Dolby Digital 5.1 ist der Industriestandard für die Codierung von DVD-Filmen mit Surround-Sound.
  • Was bedeutet 5.1?
    5.1-Mehrkanalcodierung bedeutet, dass sowohl fünf Kanäle mit voller Bandbreite (Links, Center, Rechts, Surround links, Surround rechts) als auch ein Tieftonkanal vorhanden sind (für diesen steht das ".1" – er sorgt für das dröhnende Bassgrollen, das Sie auch in einem gut ausgestatteten Kinosaal hören und spüren). Sowohl Dolby Digital als auch DTS® unterstützen 5.1-Codierung und -Decodierung.
  • Was ist DTS?
    DTS ist ein mit Dolby Digital konkurrierender Codierstandard. DTS unterstützt 5.1-Mehrkanalcodierung.

    ForceWare Multimedia unterstützt die Decodierung nach DTS momentan nicht. Es unterstützt jedoch die Ausgabe von DTS-codierten Audiodaten über den S/PDIF-Anschluss, um sie extern decodieren zu können (hierzu wird kompatible Hardware benötigt).

    Für weitere Informationen zu DTS besuchen Sie bitte www.dtsonline.com.
  • Was ist S/PDIF?
    S/PDIF (Sony/Philips Digital Interface) ist ein Standard-Übertragungsformat für Audiodateien. S/PDIF ermöglicht die Übertragung von Audiodaten aus einer Datei in eine andere, ohne hierzu eine Konvertierung in ein analoges Format durchführen zu müssen, worunter die Signalqualität leiden würde.

    ForceWare Multimedia unterstützt die Ausgabe codierter Audiodaten über den S/PDIF-Anschluss eines PCs, um sie extern auf entsprechenden Geräten zu decodieren.
  • Was ist Dynamic Range Control?
    Dynamic Range Control (Dynamikumfang-Anpassung) bedeutet, dass der Unterschied zwischen "lauten" und "leisen" Tonsignalen verkleinert wird – die Lautstärke leiser Signale wird erhöht, die lauter Signale entsprechend gedämpft. Dies ist nützlich, wenn Kopfhörer eingesetzt werden oder man die Nachbarn beim Filmgenuss zu später Stunde nicht stören möchte.
Video
    Datenträgerformate
  • Was ist eine VCD?
    VCD steht für "Video Compact Disc". VCDs bauen auf dem CD-Format auf und enthalten Bewegtbilder mit Ton. Eine VCD fasst bis zu 74 bzw. 80 Minuten (650- bzw. 700-MB-CDs) Video mit Stereosound. Zur Speicherung der Video- und Audiodaten verwenden VCDs einen Komprimierungsstandard namens MPEG. VCDs können auf fast allen DVD-Playern und natürlich (mithilfe entsprechender Wiedergabesoftware wie ForceWare Multimedia 2.0) auf allen PCs mit DVD-ROM- oder CD-ROM-Laufwerk abgespielt werden.
  • Was ist eine SVCD?
    SVCD steht für "Super VideoCD". SVCDs sind den VCDs sehr ähnlich; sie fassen (auf 650- bzw. 700-MB-CDs) etwa 35 bis 60 Minuten sehr hochwertige Videodaten sowie bis zu 2 Stereo-Tonspuren und 4 wählbare Untertitel. SVCDs können auf vielen DVD-Playern und (mithilfe entsprechender Wiedergabesoftware wie ForceWare Multimedia 2.0) auf allen PCs mit DVD-ROM- oder CD-ROM-Laufwerk abgespielt werden.
  • Wie unterscheidet sich eine VCD von einer SVCD?
    Die Qualität einer sehr guten VCD ist in etwa mit der einer VHS-Kassette vergleichbar; das Bild einer VCD ist jedoch meistens etwas unschärfer. Die Bildschärfe einer SVCD ist gegenüber der VCD höher, da die Videodaten in einer höheren Auflösung auf dem Datenträger gespeichert sind.

    Weitere Informationen zu VCD und SVCD finden Sie unter www.vcdhelp.com.


    Videoformate
  • Was ist DivX?
    DivX ist ein proprietäres Video-Codierformat. Inhalte, die dieses Format nutzen, sind im Internet verfügbar. ForceWare Multimedia kann DivX-Inhalte wiedergeben, sofern die entsprechenden DivX-Decoder auf dem Rechner installiert sind.

    Um weitere Informationen zu DivX zu erhalten und die Decoder herunterzuladen, besuchen Sie bitte www.divx.com.
  • Was ist das Zeilensprungverfahren (Interlaced-Modus)?
    Im Zeilensprungverfahren (Interlaced-Modus) werden Videobilder als zwei unterschiedliche Halbbilder angezeigt. Im ersten Halbbild wird jede zweite Bildzeile dargestellt; das zweite Halbbild zeigt einen Augenblick später die restlichen Zeilen an, sodass im Auge des Betrachters der Eindruck eines vollständigen Bildes entsteht. Dies entspricht der Funktionsweise herkömmlicher Fernsehgeräte.

    DVDs mit ursprünglich für die Fernsehausstrahlung konzipierten Inhalten (wie z. B. Musikvideos oder Konzerte) verwenden mit hoher Wahrscheinlichkeit das Interlaced-Verfahren. Videorecorder und viele Camcorder zeichnen in einem Interlaced-Format auf, da das so entstehende Video ja später auf einem Fernsehgerät betrachtet werden soll.
  • Was ist das Vollbildverfahren?
    Beim Vollbildverfahren wird jedes Videobild als Vollbild angezeigt. Es werden also alle Bildzeilen gleichzeitig dargestellt. Dies entspricht der Funktionsweise eines Filmprojektors.

    DVDs mit Filminhalten verwenden mit hoher Wahrscheinlichkeit das Vollbildverfahren, da bei ihrer Erstellung jedes Einzelbild des Films digitalisiert und in ein einziges Videobild codiert wird.
  • Wie unterscheiden sich Video- von Filmformaten?
    Videoinhalte verwenden das Interlaced-Verfahren und haben im Allgemeinen 25 oder 30 Einzelbilder (d. h. 50 bzw. 60 Halbbilder) pro Sekunde. Filminhalte verwenden das Vollbildverfahren mit üblicherweise 24 Einzelbildern pro Sekunde. Der Abschnitt "Video Format" der ForceWare Multimedia-Eigenschaftenseite "Video" zeigt an, ob es sich beim aktuellen Inhalt um Film- oder Videoinhalte handelt.
  • Was ist das Seitenverhältnis?
    Das Seitenverhältnis gibt das Verhältnis von Breite zu Höhe an, das ein Anzeigegerät haben muss, damit das angezeigte Bild nicht in irgendeiner Form gedehnt oder gestaucht erscheint. Typische Auflösungen von Computerbildschirmen, wie z. B. 1024x768, haben ein Seitenverhältnis von 4:3. Normale Fernsehgeräte haben ebenfalls ein Seitenverhältnis von etwa 4:3.
  • Was ist der Unterschied zwischen dem Vollbild- und dem Breitbildformat?
    "Vollbildformat" ("Full Frame") bezieht sich auf Inhalte, die für die Darstellung auf Bildschirmen mit einem Seitenverhältnis von 4:3 (wie z. B. herkömmliche Fernsehgeräte oder Computerbildschirme) entwickelt wurden. "Breitbildformat" ("Widescreen") bezieht sich auf Inhalte, die für die Darstellung auf Bildschirmen mit einem Seitenverhältnis von 16:9 (wie z. B. Breitbild-Fernsehgeräte) entwickelt wurden.

    Werden Inhalte im Breitbildformat auf einem 4:3-Bildschirm angezeigt, so erscheinen im entstehenden Leerraum am oberen und unteren Bildrand schwarze Streifen.
  • Was ist De-Interlacing?
    Beim De-Interlacing werden zwei Halbbilder einer im Interlacing-Modus vorliegenden Videosequenz zu einem Vollbild zusammengefügt, das dann auf Bildschirmen angezeigt werden kann, die im Vollbildverfahren arbeiten (wie z. B. Computermonitore).
  • Was ist das Bob-Verfahren?
    Das Bob-Verfahren ist ein De-Interlacing-Algorithmus, bei dem jedes Halbbild eines Interlaced-Bilds separat angezeigt wird. Die fehlenden Zeilen eines jeden Halbbilds werden aus den vorhandenen Zeilen interpoliert.

    Dieser De-Interlacing-Modus wird verwendet, wenn auf der ForceWare Multimedia-Eigenschaftenseite "Video" die Option "Display fields separately" ausgewählt ist.
  • Was ist das Weave-Verfahren?
    Das Weave-Verfahren ist ein De-Interlacing-Algorithmus, bei dem die zwei Halbbilder eines Interlaced-Bilds einfach miteinander "verwoben" werden. Bei unbewegten Bildern funktioniert dies recht gut; der geringfügige Zeitunterschied zwischen den beiden Halbbildern führt jedoch dazu, dass bei bewegten Objekten oder Kameraschwenks die Kanten ausgefranst erscheinen ("Kammeffekt"). (add picture of weave feathering)

    Dieser De-Interlacing-Modus wird verwendet, wenn auf der ForceWare Multimedia-Eigenschaftenseite "Video" die Option "Combine fields" ausgewählt ist. Dieser Modus beeinflusst die Video-Wiedergabeleistung nicht, er führt jedoch bei der Bildqualität nicht zu optimalen Ergebnissen.

    Das Ergebnis des Weave-Verfahrens kann optisch verbessert werden, indem die beiden Halbbilder "gemischt" werden; hierbei wird jede Bildzeile aus mehreren darüber und darunter liegenden Zeilen erzeugt. Dies hat jedoch zur Folge, dass das Bild geringfügig unschärfer wird.
  • Was ist adaptives De-Interlacing?
    Adaptives De-Interlacing ist ein intelligenterer Algorithmus, der eine Folge von Einzelbildern analysiert, um festzustellen, ob ein Bereich ruht oder sich bewegt. Bei ruhenden Bildpunkten werden die Halbbilder einfach kombiniert, ohne eine Mischung vorzunehmen. Handelt es sich um einen bewegten Bereich, so werden die Halbbilder vermischt. So entsteht die bestmögliche Bildqualität; allerdings erfordert dieses Verfahren recht viel Rechenleistung.

    ForceWare Multimedia kann das adaptive De-Interlacing auf Hardwareebene durchführen, sodass die CPU von dieser rechenintensiven Aufgabe entlastet wird. So wird auch bei aktivem De-Interlacing eine flüssige DVD-Wiedergabe erreicht.


    Hardwarebeschleunigung
  • Was ist Hardwarebeschleunigung?
    Aktuelle Grafikchips unterstützen oft bestimmte Stufen des MPEG-2-Decodiervorgangs auf Hardwareebene. So müssen diese Decodieraufgaben nicht mehr von der CPU übernommen werden. Um die CPU-Belastung zu senken, sollten Sie daher sicherstellen, dass die Option "Hardware acceleration" auf der ForceWare Multimedia-Eigenschaftenseite "Video" aktiviert ist.

    Wenn die Hardwarebeschleunigung aktiviert ist, gibt der Abschnitt "Decoder Format" auf der ForceWare Multimedia-Eigenschaftenseite "Video" den momentan verwendeten DXVA-Modus an. Ist die Hardwarebeschleunigung nicht aktiviert oder auf dem betreffenden System nicht verfügbar, wird in diesem Bereich ein Softwaremodus wie z. B. YUY2 angegeben.
  • Was ist DXVA?
    DXVA steht für "DirectX Video Acceleration". Hierbei handelt es sich um einen von Microsoft definierten Standard, der es Videodecodern ermöglicht, auf die Videobeschleunigungsfunktionen der im System installierten Grafikhardware zuzugreifen. Alle Grafiktreiber, die die Microsoft-WHQL-Tests erfolgreich bestanden haben, unterstützen diesen Standard.


    Video Mixing
  • Was ist der Unterschied zwischen Hardware-Overlay und Video-Mixing?
    Beim Hardware-Overlay wird besondere, eigens für diesen Zweck bestimmte Video-Hardware verwendet, um Videobilder (wie z. B. von einer DVD) anzuzeigen. Der Video Mixing Renderer (VMR) verwendet jedoch die 3D-Grafikhardware, um das Video auf dem Bildschirm darzustellen.

    Die Einsatzmöglichkeiten von Hardware-Overlay sind eingeschränkt; im Allgemeinen kann es nur in Verbindung mit einem einzigen Bildschirm verwendet werden. Wenn mehrere Bildschirme verwendet werden, sollte der VMR eingesetzt werden, um diese Beschränkung zu umgehen.


 
 
 
 
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