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Tesla Grafikprozessoren beschleunigen Risikoberechnungen und senken Kosten

Berechnungen im Zusammenhang mit dem Risikomanagement stellen einen enormen Kostenfaktor für die Finanz-Dienstleistungsbranche dar. Als weltweit größte Investmentbank musste J.P. Morgan neue Wege finden, Risiken innerhalb vertretbarer Zeit zu berechnen, ohne die Kosten für die Infrastruktur aufzublähen.

Die Herausforderung


Im Rahmen eines Dreijahresplans für die Senkung der Kosten für die Risikoberechnung um 75 % musste J.P. Morgan technologische Neuerungen in seinen Rechenzentren implementieren, um das Kosteneinsparungsziel zu erreichen. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Initiative war die Einführung umweltschonender Rechenzentren, die mehr Rechenleistung bei geringerem Stromverbrauch liefern.

Die Lösung


JP Morgan

Die Equity Derivatives Group von J.P. Morgan begann 2009 mit der Bewertung von NVIDIA® Tesla™ Grafikprozessoren als Alternative für ihre komplexen Berechnungsanforderungen. Das Unternehmen wählte Tesla M2070 Grafikprozessoren, die 2010 in ihre globale Grid-Computing Infrastruktur integriert wurden. Es zeigte sich schnell, wie gut diese Entscheidung war.

Auf Grafikprozessoren lassen sich die Risikoberechnungen für Investmentprodukte von J.P. Morgan innerhalb von Minuten durchführen − Berechnungen, die zuvor über Nacht liefen. Tesla Grafikprozessoren geben J.P. Morgan einen deutlichen Marktvorteil, da durch schnellere und häufigere Berechnungen und komplexe Szenarien wesentlich bessere Entscheidungen getroffen werden können. Für J.P. Morgan waren Grafikprozessoren ein entscheidender technologischer Fortschritt.

Die Auswirkungen


Der Einsatz von Tesla Grafikprozessoren als Companion-Prozessoren beschleunigt die Anwendungsleistung um das 40-fache im Vergleich zur ausschließlichen Verwendung von CPU-Recheneinheiten und ermöglicht Einsparungen in Höhe von 80 %. NVIDIA Tesla Grafikprozessoren werden jetzt weltweit in zahlreichen Rechenzentren des Unternehmens implementiert und nahtlos von unterschiedlichen globalen Anwendungen genutzt. Die Integration von Grafikprozessoren in die gemeinsame globale Computing-Infrastruktur führt zu einer Auslastung der Grafikprozessoren von knapp 70 %, und das rund um die Uhr.

Vor kurzem wurde J.P. Morgan von The Banker Magazine aufgrund der Implementierung von Grafikprozessoren für Risikoberechnungen bei Aktienderivaten für seine technologischen Innovationen im Bankwesen gelobt.

Für die Zukunft plant das Unternehmen, den Umfang und die Arten von Berechnungen, die auf Grafikprozessoren ausgeführt werden, kontinuierlich zu erweitern und die Möglichkeiten neuer Modelle zu analysieren, die zuvor aufgrund der erforderlichen Rechenleistung als unrentabel angesehen wurden.