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NVIDIA stellt seinen CUDA-Compiler der Open-Source-Community zur Verfügung

Durch die weit verbreitete LLVM-Compiler-Unterstützung ist GPU-Computing unter vielen Programmiersprachen möglich

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NVIDIA
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Santa Clara, Kalifornien, 9. Mai 2012 —Der LLVM-Compiler, einer der beliebtesten Open-Source-Compiler der Welt, unterstützt ab sofort auch NVIDIA-GPUs für noch nie dagewesene Einsatzmöglichkeiten bei Forschern und unabhängigen Softwareentwicklern (ISVs) sowie bei Programmiersprachen, die von der GPU-Beschleunigung enorm profitieren.

Der LLVM ist eine weit verbreitete Open-Source-Compiler-Infrastruktur im Baukastenprinzip, die es vereinfacht, neue Programmiersprachen und Prozessor-Architekturen hinzuzufügen. Der CUDA-Compiler unterstützt dabei die Programmiersprachen C, C++ und Fortran für eine massive Beschleunigung der Rechenleistung durch NVIDIA-GPUs. NVIDIA arbeitet dabei eng mit LLVM-Entwicklern zusammen, um Änderungen des CUDA-Compiler-Quellcodes mit dem LLVM-Kern und der Parallelrecheneinheit kompatibel zu machen. Das Ergebnis: Programmierer können GPU-beschleunigte Applikationen mit vielen Programmiersprachen entwickeln. Dies macht GPU-Computing zugänglicher und verbreiteter wie nie zuvor.

LLVM unterstützt eine große Anzahl an Programmiersprachen und Frontends, einschließlich C/C++, Objective-C, Fortran, Ada, Haskell, Java bytecode, Python, Ruby, ActionScript, GLSL und Rust. Es handelt sich um dieselbe Compiler-Infrastruktur, die bei NVIDIAs-CUDA C/C++ Architektur zum Einsatz kommt. Führende Unternehmen wie Apple, AMD und Adobe greifen darauf zurück.

“Double Negative hat seine Strömungsberechnungen der domainspezifischen Programmiersprache Jet, die auch auf LLVM basiert, angepasst“, so Dan Bailey, Forscher bei Double Negative und Mitarbeiter am LLVM-Projekt. „Zu den bereits bestehenden und unterstützten Architekturen bietet der neue LLVM-Open-Source-Compiler von NVIDIA eine mühelose Integration optimierter Codes für die NVIDIA-GPU-Architektur, um die Simulationsberechnungen bei visuellen Effekten in Filmen massiv zu beschleunigen.“

“MathWorks nutzt zur GPU-Unterstützung in MATLAB eine Reihe von Werkzeugen“, so Silvina Grad-Freilich, Senior Manager Parallel Computing Marketing bei MathWorks. „Die GPU-Unterstützung mit dem LLVM-Open-Source-Compiler ist daher für die von uns betreute technische Community besonders wertvoll.“

“Der Code, den wir LLVM gaben, hat sich bei CUDA-Mainstream-Produkten bewährt. Somit bieten wir Programmierern die notwenige Sicherheit, Zuverlässigkeit und volle Kompatibilität zu hunderten von Millionen NVIDIA-GPUs, die heute in Rechnern und Servern arbeiten“, sagt Ian Buck, General Manager GPU-Computing Software bei NVIDIA. „Das ist ein Meilenstein im GPU-Computing-Bereich, der Forschern und Programmieren eine unglaubliche Menge an Flexibilität gewährleistet und ihnen eine große Auswahlmöglichkeit an Programmiersprachen und Hardware-Architekturen für die Entwicklung von Next-Gen-Applikationen bietet.“

Die neueste Version des LLVM-Compilers mit NVIDIA GPU Unterstützung ist auf der Webseite von LLVM zu finden.

Um mehr über GPU-Computing zu erfahren, besuchen Sie die NVIDIA-Webseite. Für mehr Informationen zu NVIDIA CUDA oder die neueste Version zum Download besuchen Sie die CUDA-Webseite. Für weitere News, Unternehmens- und Produktinformationen, Videos, Bilder und sonstige Informationen besuchen Sie das NVIDIA-News-Center.

Über NVIDIA
NVIDIA (NASDAQ: NVDA) hat durch die Erfindung des Grafikprozessors (GPU) im Jahr 1999 die Computergrafik revolutioniert. Heute setzt eine Vielzahl von Produkten auf NVIDIA-Prozessoren wie Smartphones bis hin zu Supercomputern. NVIDIAs Mobilprozessoren kommen in Mobiltelefonen, Tablets und Infotainment-Systemen im Automobilbereich zum Einsatz.  PC-Gamer schwören auf NVIDIA-GPUs, die für spektakuläre Spielewelten sorgen. Professionelle Anwender entwerfen mit ihrer Hilfe 3D-Grafiklösungen und visuelle Effekte für die Filmindustrie und Produkte wie Fahrzeuge, Gebäude oder komplette Landschaften. Darüber hinaus nutzen Forscher High-Performance-Computer mit NVIDIA-GPUs, um in der Wissenschaft neue Meilensteine zu setzen. Das Unternehmen hält weltweit über 4.500 Patente. Weitere Informationen finden Sie unter www.nvidia.de.