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NVIDIA spielt entscheidende Rolle bei der Entdeckung eines neuen Pulsars

 
 

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Arecibo Observatory
ADas Arecibo Radio Observatory in Puerto Rico
Copyright: Cornell University
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Prof. Bruce Allen, Leiter des Projekts Einstein@Home
Copyright: N. Michalke / AEI Hannover
eath-screensaver
Der Bildschirmschoner zum Projekt Einstein@Home

Santa Clara, Kalifornien, 2. März 2011 – Ein britischer Computer-Fan hat im Rahmen von Einstein@Home, einem weltweiten Projekt für verteiltes Rechnen, einen neuen Pulsar entdeckt. Zu seinem Equipment gehörte ein CUDA-fähiger Grafikprozessor (GPU) von NVIDIA.

Der im Juli 2010 entdeckte Neutronenstern trägt die Bezeichnung PSR J1952+2630. Er hat einen Durchmesser von etwa 15 Kilometern und befindet sich in einer Entfernung von mehr als 30.000 Licht­jahren. Die Wissenschaft erhofft sich durch diese Entdeckung Aufschluss über die Entwicklung von Sternen und das Verhalten der Materie bei extrem hohen Dichten.

Das Projekt Einstein@Home nutzt verteilte Rechenleistung von hundert­tausenden von PC-Anwendern auf der ganzen Welt, um die Daten von Gravitationswellen-Detektoren und Radioteleskopen auszuwerten; die dabei anfallenden immensen Datenmengen würden sogar die Kapazitäten von Supercomputern überfordern. In seiner neuen Version nutzt die Software des Projekts die CUDA-fähigen NVIDIA-Prozessoren (GPUs) und erreicht damit eine 20fach höhere Leistung. Mit nur zehn Prozent der im Projekt verbundenen GPUs steht eine Rechenleistung zur Verfügung, die der aller beteiligten CPUs entspricht.

Seit dem Start im Jahr 2005 haben sich mehr als zwei Millionen Rechner an Einstein@Home beteiligt, rund 100.000 Systeme pro Woche. Würde man die durch das Projekt erzeugte Rechenleistung als ein einziges System ansehen, so würde es zu den 20 schnellsten Supercomputern der Welt zählen. Nach Einschätzung des Projektleiters, Prof. Bruce Allen, Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover, gehört Einstein@Home zu den wichtigsten und effizientesten wissenschaftlichen Experimenten der Welt.

"Radioastronomen freuen sich über die wachsende Bedeutung von GPUs im Projekt Einstein@Home", erklärt Allen. "Wir können damit in einem Monat so viele Daten analysieren, wie mit herkömmlichen Prozessoren in einem Jahr. Das ist eine dramatische Veränderung und ich könnte mir vorstellen, dass Grafikprozessoren womöglich rund 90 Prozent der Rechenarbeit im Projekt übernehmen und CPUs den Rest."

Eine Abhandlung mit dem Titel "Arecibo PALFA Survey and Einstein@Home: Binary Pulsar Discovery by Volunteer" kann unter http://arxiv.org/abs/1102.5340 heruntergeladen werden.

Allgemeine Informationen über das Projekt Einstein@Home sind unter http://www.rechenkraft.net/wiki/index.php?title=Einstein%40home verfügbar; Informationen zu den NVIDIA-GPUs unter http://www.nvidia.de/page/personal_computing.html.

NVIDIA (NASDAQ: NVDA) hat mit der Einführung der Graphics Processing Unit (GPU) im Jahr 1999 einen Meilenstein in der Computergrafik gesetzt. Seit dieser Zeit hat NVIDIA kontinuierlich neue Standards im Bereich Visuelles Computing etabliert, etwa mit revolutionären Grafiklösungen für Tablets, portable Mediaplayer, Notebooks und Workstations. NVIDIA bewirkte mit seinen programmierbaren GPUs einen Durchbruch beim parallelen Computing, der auch die Realisierung kostengünstiger Supercomputing-Lösungen ermöglicht. NVIDIA hält mehr als 1.700 Patente weltweit. Weitere Informationen unter www.nvidia.de.



 
 
 
 
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