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DIE TECHNOLOGIE NVIDIA PHYSX
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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQ) ZU PHYSX

Was ist ein Physikprozessor?

Die originale Physik-Prozessoreinheit (PPU) aus dem Hause AGEIA wurde hergestellt, um den ganz speziellen Anforderungen von Physikalgorithmen gerecht zu werden. Diese stellen eine Umgebung dar, die völlig anders ist als bei einer Allzweck-CPU..

NVIDIA-CUDA-fähige Grafikprozessoren beschleunigen NVIDIA PhysX, um bei Physikberechnungen eine noch höhere Leistung zu erzielen.

Was bedeutet Physik für Spiele?

Im Bereich Gaming geht es um die Art und Weise, wie Objekte sich im Spiel bewegen und auf ihre unmittelbare Umgebung reagieren. In vielen Spielen scheinen sich Objekte heutzutage nicht so realistisch zu verhalten, wie es wünschenswert wäre. Die Interaktion mit der Umgebung beschränkt sich bislang meist auf vorausberechnete oder vorgefertigte Animationen, die lediglich durch bestimmte Ereignisse ausgelöst werden, zum Beispiel wenn ein Geschoss auf eine Wand trifft. Auch die durchschlagendsten Waffen können bei diesem Verfahren selbst auf dünnen Wänden kaum mehr als kleine Kleckse hinterlassen, und jeder erschossene Gegner geht auf genau dieselbe vorberechnete Art und Weise zu Boden. Das Spiel sieht zwar gut aus, ist aber nicht so realistisch, dass man als Spieler das Gefühl hat, man wäre beim Geschehen wirklich dabei.

Was ist der AGEIA-PhysX-Prozessor?

Der AGEIA-PhysX-Prozessor ermöglicht als erster spezieller Hardwarebeschleuniger für PC-Spiele dynamische Bewegungen und Interaktion für ein völlig neues Spielerlebnis. Er ist bei führenden System und Kartenherstellern erhältlich.

NVIDIA hat AGEIA Technologies Anfang des Jahres 2008 übernommen und entwickelt die PhysX-Plattform auch heute noch unter dem Aspekt der Soft und Hardware weiter.

Was ist der AGEIA-PhysX-Beschleuniger?

Bei dem AGEIA-PhysX-Beschleuniger handelt es sich um eine Erweiterungskarte auf Grundlage des PhysX-Prozessors. Er ermöglicht fortgeschrittene Physik in Spielen, die zur Unterstützung von hardwarebeschleunigtem PhysX entwickelt wurden.

Welche Grafikkarten beschleunigen NVIDIA PhysX?

Alle GeForce-Grafikkarten ab Serie 8 mit mindestens 256 MB lokalem On-Board-Grafikspeicher und mindestens 32 Recheneinheiten sind in der Lage, NVIDIA PhysX zu beschleunigen. Wenn du die Absicht hast, eine von NVIDIA unterstützte Grafikkarte als spezielle PhysX-Karte einzusetzen, müssen die übrigen Grafikkarten im System ebenfalls mit einem NVIDIA-Grafikprozessor ausgerüstet sein.

Kann der Betrieb von PhysX auf einem Grafikprozessor die Wiedergabe der Spiele verlangsamen?

Die Ausführung von Physik auf dem Grafikprozessor ist gewöhnlich bedeutend schneller als auf der CPU. Die Spieleleistung wird daher insgesamt gesteigert und die Frameraten sind unter Umständen beträchtlich höher. Der zusätzliche Einsatz von Physik kann sich jedoch genau so auf die Leistung auswirken, wie es bei Antialiasing möglich ist. Gamer aktivieren grundsätzlich die AA-Modi, sofern es möglich ist, denn mit AA sieht das Spiel einfach besser aus. Ähnlich aktivieren Gamer auch die Physik auf ihren Grafikprozessoren, soweit die Frameraten im spielbaren Rahmen bleiben. Die Ausführung von Physik auf einem Grafikprozessor bei aktiviertem AA läuft im Allgemeinen viel schneller ab als auf einer CPU bei aktiviertem AA. Wird PhysX auf einem reservierten Grafikprozessor ausgeführt, so wird der für die standardmäßigen Rendervorgänge verwendete Grafikprozessor von der PhysX-Verarbeitung ausgenommen. Daraus ergibt sich ein optimaler Einsatz der Prozessorkapazitäten in einem System.

Läuft NVIDIA PhysX auch auf dem Grafikprozessor meines Mainboards?

Die NVIDIA-PhysX-API setzt den Grafikprozessor ein, um in Spielen und Anwendungen, die NVIDIAs PhysX unterstützen, die Berechnungen der Physikumgebung durchzuführen. Physikberechnungen können sehr komplex sein, und von daher muss ein Grafikprozessor gemäß den Systemanforderungen mit 256 MB reserviertem lokalem Grafikspeicher ausgestattet sein, NVIDIAs CUDA-Technologie unterstützen und mindestens 32 Recheneinheiten besitzen. Wenn ein auf einem Mainboard installierter NVIDIA-Grafikprozessor oder eine NVIDIA-Grafikkarte diese Anforderungen nicht erfüllt, hast du keine Möglichkeit, mit dem Grafikprozessor die NVIDIA-PhysX-Berechnungen durchzuführen.

Lässt sich PhysX auf den Grafikprozssor und die CPU skalieren?
Falls ja, heißt das, dass eine schnellere CPU die PhysX-Leistung oder die Grafikqualität erhöht?

PhysX verwendet sowohl die CPU als auch den Grafikprozessor, die rechenintensivsten Arbeitsschritte erfolgen aber für gewöhnlich auf dem Grafikprozessor. Ein CPU-Upgrade kann, genau so wie ein Upgrade des Grafikprozessors, die Leistung verbessern, wobei jedoch die relative Steigerung stark von der anfänglichen Ausgeglichenheit des Systems abhängt. Die ausgeglichenste Lösung ist immer noch ein optimierter PC mit der richtigen Kombination aus der Leistung von CPU und Grafikprozessor.

Intel und AMD empfehlen die Ausführung von Physik auf der CPU. Wie steht NVIDIA dazu?

PhysX läuft schneller und erzielt einen realistischeren Eindruck, wenn es auf dem Grafikprozessor eingesetzt wird. Der Betrieb von PhysX auf einem Geforce-Grafikprozessor des mittleren bis Highend-Sektors ermöglicht 10 bis 20-mal mehr Effekte und eine entsprechend höhere Grafiktreue als die Ausführung von Physik auf einer Highend-CPU. Teile der PhysX-Verarbeitung laufen auf der CPU wie auch auf dem Grafikprozessor und nutzen so das jeweils Beste der beiden Architekturen, um das beste Benutzererlebnis zu schaffen. Was aber noch wichtiger ist: PhysX kann mit der Grafikprozessorhardware in deinem PC skalieren. Intel und AMD-Lösungen, die die Havok-API nutzen, sind Funktionen mit fixer Größe und können nicht skalieren.

Wie unterstützt PhysX heterogenes Computing?

PhysX demonstriert, wie sich mit heterogenem Computing das beste Benutzererlebnis schaffen lässt. Während des Spielablaufs führt das PhysX-System Teile der Physiksimulation auf der CPU aus und andere Teile auf den parallel verarbeitenden Einheiten des Grafikprozessors. Dadurch wird sichergestellt, dass die Komponenten eines ausgeglichenen PCs effizient im Sinne eines optimalen Erlebnisses eingesetzt werden.