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NVIDIA Quadro hilft Rango beim Ritt in den Wilden Westen

 
 

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Rango
Wilder-Westen

Santa Clara, Kalifornien, 6. April 2011 – Durch die Verwendung von professionellen Grafikprozessoren konnte Industrial Light & Magic seinen neuesten computeranimierten Film Rango von Paramount Pictures und Nickelodeon rechtzeitig und unter Berücksichtigung sämtlicher Produktionsvorgaben fertigstellen.

Rund 450 Grafikdesigner haben bei Industrial Light & Magic (ILM) in San Francisco und Singapur an Rango, einem 3D-animierten Film im Western-Genre, gearbeitet. Jeder nutzte eine Workstation mit NVIDIAs Quadro-Technologie. Bei der Verwendung von Animationssoftware wie Autodesk Maya oder ILM-eigenen Anwendungen haben sie stark von der Leistung der Grafikprozessoren profitiert.

„Bei der Produktion eines komplexen Films in dieser Größenordnung muss der Produktionsfluss so effizient wie möglich sein. Das gilt insbesondere für Animationsfilme“, sagt Tim Alexander, VFX Supervisor für Rango. „Indem wir NVIDIA-Quadro-Prozessoren verwendet und durch diese beschleunigte Prozesse in unseren Arbeitsablauf integriert haben, sparten wir viel Zeit während des Renderns des Films.“

Der ILM-eigene grafikbeschleunigte Fluid Solver und Renderer „Plume“ fand bereits bei einigen anderen Filmen wie „Harry Potter und der Halbblutprinz“ oder „Die Legende von Aang“ Verwendung. Die Integration neuer Routinen für die Berechnung von Licht und Schatten in „Plume“ erfolgte speziell für Rango. Damit gerät die Darstellung von Rauch und Feuer realistischer.

Tim Alexander erklärt: „Wenn eine Figur im Hauptlicht steht, wirft sie einen Schatten in den Rauch, Staub oder ins Feuer. Früher erreichten wir diese Effekte nur über Umwege, indem wir sie in der Nachbearbeitung vortäuschten. Da wir jetzt die GPU nutzen, um Licht und Schatten in die Simulation zu rechnen, haben wir viel Zeit gespart und einen realistischeren Effekt erzeugt. Alle Details der Figur finden sich nun eins zu eins in ihrem Schatten wieder.“

Die Grafikdesigner nutzten „Plume“ auch, um Feuer darzustellen. In einer Szene spuckt Protagonist Rango Flammen und setzt einen Saloon-Gast in Brand. „Mit der Beschleunigung durch die NVIDIA-GPU konnten wir die Szene mit Rauch und Feuer in Echtzeit bearbeiten und das Resultat direkt sehen. Vorher dauerte es ein oder zwei Tage, um eine solche Simulation durchzuführen.“

In den Massenszenen des Films agieren bis zu 120 verschiedene Varianten von 75 Hauptfiguren. Jeder von ihnen hat entweder Haare, Pelz oder Federn auf dem Körper. Um das daraus resultierende umfangreiche und für die Herstellung der einzelnen Frames notwendige Rendering zu ermöglichen, hat ILM einen GPU-beschleunigten Prozess zur Berechnung der Light Occlusion geschaffen. Die berechneten Daten erzeugten eine Voransicht von Haaren oder Federn. Das Resultat diente dem RenderMan Renderer von Pixar als Basis zur weiteren Berechnung. Das hat den Arbeitsablauf verkürzt und die Berechnungsgeschwindigkeit abhängig von der Komplexität der Haare oder Federn um den Faktor von bis zu 100 erhöht.“

Darüber hinaus hat die große Anzahl an GPU-Prozessorkernen, die sich in den Workstations der Grafiker befinden, die Leistung der Render-Farm von ILM außerhalb der Arbeitszeiten beschleunigt. Sobald sich ein Grafikdesigner am Ende seines Arbeitstages von seinem Platz ausgeloggt hat, nutzte das Render-Queue-System „ObaQ“ von ILM die damit freigewordenen NVIDIA-Grafikprozessoren für eigene Rechenaufgaben.

„Die Zusammenarbeit mit ILM zur Optimierung von visuellen Effekten und Computergrafik hat zu unglaublichen Resultaten geführt“, sagt Dominick Spina, Technology Manager bei der Digital Film Group von NVIDIA. „Die zunehmende Integration der GPU und das daraus resultierende Ergebnis kommt den Betrachtern des Films zugute. Diese werden weiterhin von den innovativen visuellen Effekten von ILM begeistert sein.“

Rango, der erste vollständig animierte Film von ILM, kam am 3. März 2011 in die Kinos. Er war bereits am ersten Wochenende ein großer Erfolg. ILM entwickelt weiterhin neue GPU-basierte Programme für ihre zukünftigen Produktionen.

Weitere Informationen zu NVIDIA Quadro stehen im Internet unter www.nvidia.de/quadro zur Verfügung.

NVIDIA (NASDAQ: NVDA) hat mit der Einführung der Graphics Processing Unit (GPU) im Jahr 1999 einen Meilenstein in der Computergrafik gesetzt. Seit dieser Zeit hat NVIDIA kontinuierlich neue Standards im Bereich Visuelles Computing etabliert, etwa mit revolutionären Grafiklösungen für Tablets, portable Mediaplayer, Notebooks und Workstations. NVIDIA bewirkte mit seinen programmierbaren GPUs einen Durchbruch beim parallelen Computing, der auch die Realisierung kostengünstiger Supercomputing-Lösungen ermöglicht. NVIDIA hält mehr als 1.800 Patente weltweit. Weitere Informationen unter www.nvidia.de.



 
 
 
 
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