Back

NVIDIA Demo: Timbury

 
 
Timbury Entonin Mudgett ist nicht nur Insektenforscher, sondern auch immer für ein gutes Abenteuer zu haben. Auf seiner Suche nach neuen Spezies ist ihm kein Dschungel zu dicht, keine Prärie zu weit und keine Höhle zu tief.

Kein anderer Forscher geht so weit wie Timbury – selbst an den seltsamsten Orten sucht er mit nicht enden wollendem Eifer nach neuen Insektenarten. Auch die Skizzen, die er von seinen Beobachtungen anfertigt, sind legendär, teils wegen ihrer schier unerschöpflichen Menge, teils wegen ihrer, nun ja, künstlerischen Freiheit. Dass darin meistens Arten vorkommen, von denen noch kein anderer Wissenschaftler jemals gehört hat, mag ja noch angehen. Seltsamer erscheint es da schon, dass seine Studienobjekte immer zu lächeln scheinen, damit man auch ja ihre haifischähnlichen Mördergebisse sieht. Und können Insekten wirklich Schuhe und Kleider tragen? Leider ist die Antwort auf diese und andere Fragen noch immer etwas unklar, denn bisher waren die von Timbury präsentierten Exemplare seiner Spezies bei nüchterner Betrachtung durchweg um einiges unspektakulärer als seine Bilder.

So kommt es, dass die etablierte Wissenschaftswelt Timburys kostbarste Funde – recht unsensibel, wie er findet – meist nicht als bahnbrechende Neuentdeckungen, sondern als „Blätterschnipsel“ oder „kleine Zweige“ klassifiziert. Eventuell könnte hier auch der Grund dafür liegen, dass man ihn eher weniger mit dem großen Charles Darwin vergleicht als vielmehr mit Charles Dawson, „Entdecker“ des Piltdown-Urmenschen, der leider letzten Endes dann doch kein Urmensch war. Aber egal – Timbury ist über solch kleinmütigen Zweifel erhaben. Schließlich will er nur seinen Teil zum Wissen der Welt beitragen. Und das wird man ihm ja wohl nicht verbieten können!

Unbestritten jedoch Timburys Verdienste um die Grafikwelt des Jahres 2004: An ihm kann der NVIDIA® GeForce™ 6800 hervorragend zeigen, dass er nicht nur Höchstleistungen beim Vertex- und Pixelshading bringt, sondern dank seines nativen 32-Bit-Formats Gleitkommadaten mit 32 wie auch mit 16 Bit mühelos verarbeitet.

Wichtigste Technologiemerkmale:

1. Die Lichtberechnung erfolgt im 16-Bit-Gleitkommaformat OpenEXR von Industrial Light & Magic. So wird ein sehr großes Dynamikspektrum möglich, das sich nicht mit den eingeschränkten Möglichkeiten älterer Grafikhardware vergleichen lässt. Zur Beleuchtung wird indirektes Umgebungslicht (Environmental Lighting) statt künstlicher Punktlichter oder Spots verwendet.

2. Beim Rendering der Szene kommen 16-Bit-Gleitkomma-Render Targets zum Einsatz. Dies ermöglicht Unschärfeeffekte und erlaubt es zudem, die Lichtwahrnehmung im Auge des Betrachters abzuschätzen. Je nach der erwarteten Reaktion wird die Szene auf diese Weise aufgehellt oder abgedunkelt. In einem Postprocessing-Schritt werden die hellen Bildbereiche so hervorgehoben, dass sie im Endergebnis förmlich zu leuchten scheinen.

3. Timburys Gesicht bricht sich in seiner dicken Brille – seine Emotionen bei der Untersuchung seiner neuesten sensationellen Entdeckung treten so noch deutlicher hervor.

4. Subdivision-Oberflächen ermöglichen es, Timbury je nach der Betrachterposition in unterschiedlicher Detailtiefe darzustellen.



 
 
 
 
FacebookTwitterGoogle+XingPinterest