Was ist die NVIDIA PhysX Technologie?
NVIDIA PhysX ist eine leistungsfähige Physik-Engine für Echtzeit-Physikberechnungen in topaktuellen PC- Spielen. Die PhysX Software wird in über 150 Spielen und von mehr als 10.000 Entwicklern genutzt. PhysX ist für die Hardware-Beschleunigung mit massiv-parallelen Prozessoren optimiert. GeForce Grafikprozessoren mit PhysX liefern eine exponentielle Steigerung der Rechenleistung für Physikberechnungen und ermöglichen unübertroffen realistische Spiele.
Was bedeutet Physik für Spiele?
Physik ist die nächste große Herausforderung bei der Spielentwicklung. Hierbei geht es um die Art und Weise, wie sich Objekte im Spiel bewegen, sich gegenseitig beeinflussen und auf die Umgebung reagieren. In vielen Spielen ohne Physikberechnung verhalten sich Objekte nicht so realistisch, wie wünschenswert wäre. Die Interaktion mit der Umgebung beschränkt sich bislang meist auf im Voraus berechnete Animationen, die als Reaktion auf bestimmte Ereignisse abgespielt werden, zum Beispiel wenn ein Geschoss auf eine Wand trifft. Auch durchschlagendste Waffen können bei diesem Verfahren selbst auf dünnen Wänden kaum mehr als kleine Flecke hinterlassen, und jeder erschossene Gegner fällt auf genau dieselbe Art und Weise zu Boden. Das Spiel sieht zwar gut aus, ist aber nicht so realistisch, dass man als Spieler das Gefühl hat, man wäre beim Geschehen wirklich dabei.
NVIDIA PhysX Technologie erweckt Spielewelten zum Leben: Wände können eingerissen werden, Fensterscheiben zersplittern, Bäume wiegen sich im Wind und Wasser fließt lebensecht und kraftvoll. NVIDIA GeForce Grafikprozessoren mit PhysX liefern die notwendige Rechenleistung für die nächste Spielegeneration mit vollkommen realistischen Physikeffekten, die alle vorgefertigten Animationen weit hinter sich lassen.
Welche NVIDIA GeForce Grafikprozessoren unterstützen PhysX?
Die Mindestanforderungen, zu denen Grafikprozessor-beschleunigtes PhysX unterstützt wird, ist ein Grafikprozessor der GeForce-8-Serie oder jüngeren Datums mit mindestens 32 Recheneinheiten und mindestens 256 MB eigenem Grafikspeicher. Allerdings hat wiederum auch jede PhysX-Anwendung ihre eigenen Anforderungen bezüglich Grafikprozessor und Speicher. Im Allgemeinen werden 512 MB Grafikspeicher empfohlen, es sei denn, Ihr Grafikprozessor ist speziell für PhysX reserviert.
Wir funktioniert PhysX mit SLI und Konfigurationen mit mehreren Grafikprozessoren?
Wenn zwei, drei oder vier baugleiche Grafikprozessoren im SLI-Modus zusammen geschaltet sind, läuft PhysX auf einem Grafikprozessor, während das Grafikrendering auf allen Grafikprozessoren läuft. NVIDIA Treiber optimieren die Nutzung der verfügbaren Ressourcen auf allen Grafikprozessoren, um PhysX-Berechnungen und Grafikrendering ausgewogen zu verteilen. Für den Anwender bedeutet das wesentlich höhere Frameraten und ein ansprechenderes Spieleerlebnis mit SLI.
PhysX wird jetzt ebenfalls von einer neuen Konfiguration mit zwei nicht baugleichen (heterogenen) Grafikprozessoren unterstützt. In dieser Konfiguration übernimmt ein Grafikprozessor (meistens das leistungsfähigere Modell) das Grafikrendering, während auf dem anderen nur PhysX läuft. Durch die Auslagerung der Physikberechnungen auf einen eigenen Grafikprozessor lässt sich ein völlig reibungsloses Spieleerlebnis erzielen.
Und das Beste zum Schluss: die obigen zwei Konfigurationen können in einem einzigen PC kombiniert werden! Das bedeutet SLI plus ein separater Grafikprozessor nur für PhysX. Ähnlich wie bei der Konfiguration mit zwei heterogenen Grafikprozessoren übernehmen jetzt die Grafikprozessoren im SLI-Verbund das Grafikrendering, während der zusätzliche Grafikprozessor für Physikberechnungen zuständig ist.
Warum eignen sich Grafikprozessoren besonders gut für Physikberechnungen?
Die (ursprünglich von AGEIA entwickelte) Multithreading-fähige PhysX-Engine wurde speziell für die Hardwarebeschleunigung in massiv-parallelen Umgebungen entworfen.
Der Grafikprozessor eignet sich besonders gut für Physikberechnungen, da diese ebenso wie die Grafik von Tausenden parallelen Berechnungen profitieren. Die aktuellen Grafikprozessoren von NVIDIA umfassen bis zu 480 Recheneinheiten und können somit die PhysX-Software optimal nutzen. NVIDIA hat sich zum Ziel gesetzt, das Gaming-Erlebnis der Zukunft aufregend, dynamisch und extrem realistisch zu gestalten. Die Kombination von Grafik und Physik wirkt sich direkt auf das Aussehen und Verhalten virtueller Welten aus.
Welche Spiele-Engines unterstützen PhysX Technologie?
Unreal Engine 3, Gamebryo, Vision, Instinct, Trinigy, Diesel, Unity 3D, Hero, BigWorld
Welche Spiele-Herausgeber haben PhysX für ihre globalen Studios lizenziert?
EA, THQ, 2K Games, Sega und andere.