NVIDIA GRID

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Die Roger Williams University Ermöglicht VDI Initiative Mit NVIDIA GRID™
Roger Williams University

Die US-amerikanische Roger Williams University (RWU) ist eine führende, unabhängige Universität mit Sitz in Rhode Island mit 4.300 Studenten vor dem Vordiplom und 900 Studenten im Hauptstudium. Einer der bekanntesten akademischen Studiengänge der RWU ist Architektur mit Programmen, die sowohl die klassischen technischen Fächer, aber auch Design-Kurse mit einem gut abgedeckten Angebot an Freien Künsten beinhalten. Die RWU bietet ihren Studenten Studiengänge an, die eine wirkliche Vorbereitung auf die spätere berufliche Laufbahn darstellen, und stellt in diesem Sinn auch Arbeitsmethoden bereit, die denen entsprechen, wie sie der Student nach dem Abschluss in einem Unternehmen finden wird. Als Teil dieser Bemühung nutzte RWU den Systemintegrator Logical Front, damit insbesondere Architekturstudenten flexibel von jedem beliebigen Ort aus und mit jedem Gerät arbeiten können, auch dann, wenn es um die Nutzung Grafik intensiver Applikationen wie Autodesk AutoCAD® und Revit® und Adobes Creative Suite handelt. Um die Bereitstellung einer effizienten virtuellen Desktop-Infrastruktur (VDI) zu ermöglichen, die robust genug war, um die oben genannten Anwendungen zu unterstützen, entschied sich die RWU für Dell PowerEdge™ Server mit Citrix XenServer und NVIDIA GRID™ Technologie für die GPU Virtualisierung.

Logical Front arbeitete im Hinblick auf die effektive Umsetzung dieser Lösung für die Studenten sehr eng mit der IT Gruppe der Universität zusammen, darunter James Galib (IT Direktor), Ryan Tiebout (System-Betriebsmanager) und Gerald Normandin (Systemadministrator).

DIE HERAUSFORDERUNG

Das größte Hindernis beim Übergang der RWU zu einer virtuellen Desktop-Infrastruktur für die Architekturstudenten der Universität bestand darin, den Studenten den von ihnen verlangten effektiven Zugang zu den Grafik-intensiven Anwendungen zu bieten. Die VDI Technologie besitzt die Möglichkeit, den Studenten sehr viel mehr Flexibilität zu bieten, praxisnah echten Bedingungen des späteren Berufsumfelds zur Verfügung zu stellen und sich von den schwerfälligen Desktops in den Architektur-PC-Pools zu verabschieden. Durch diesen Wegfall wurden weitere universitäre Unterrichtsräume geschaffen - allerdings mussten diese Dinge nahtlos ineinander greifen, um wirklich gut zu funktionieren.

“Bevor wir mit den Tests von VDI mit NVIDIA GRID begannen, sahen wir einige Probleme vor uns: viele Lösungen funktionierten ganz einfach nicht mit den intensiven Grafik- und Videonutzungen, die ein Architektur-Fachbereich nun einmal wirklich benötigt,” erklärte James Galib. “Sobald wir mehr als 8-10 Leute angeschlossen hatte, sackten die Bildwiederholrate beim 3D Rendern immer gleich in den Keller und wurden unbrauchbar. Die Software-Anwendungen wurden recht schwerfällig in der Benutzung, für Architektur-Projekte erst einmal nicht gut zu gebrauchen, und die Studenten kamen mit ihren Projekten deshalb einfach nicht mehr hinterher," fügte Ryan Tiebout noch hinzu.

“Wir waren schon relativ frustriert und sehr stark auf der Suche nach einer gangbaren VDI Lösung, die speziell unsere grafischen Anwenderbedürfnisse abdecken konnte, und keine andere Bildungseinrichtung schient VDI Systeme in dieser Stufe einzusetzen,” fuhr Galib fort. “Das war dann genau der Zeitpunkt, an dem wir mit Logical Front zu arbeiten begannen. Wir erhielten eine Einführung in die GPU Virtualisierung mit NVIDIA GRID und meiner Meinung nach rettete dies das ganze Projekt —ich glaube, im anderen Fall hätten wir dann leider diese Initiative fallen lassen müssen.”

DIE LÖSUNG

Logical Front versorgte die RWU mit einem kundenspezifisch eingestellten VDI System namens “R-Cloud” mit Dell Equallogic Storage, Dell PowerConnect™ Switches und Dell PowerEdge Servern, auf denen insgesamt zwölf NVIDIA GRID K2 Boards mit Citrix XenServer liefen. Die GRID vGPU Technologie von NVIDIA ermöglicht die gleichzeitige Nutzung von 8 bis 16 Teilnehmern auf einer GPU; bei dieser Konfiguration bedeutet dies, dass R-Cloud in der Lage ist, gleichzeitig zwischen 96 und 192 Grafiknutzern die volle Leistung zu bieten. Die IT-Gruppe an der RWU erkannte sofort eine verbesserte Grafikleistung der virtuellen Maschinen, und die Studenten reagierten ganz begeistert auf diese Technologie mit der hohen Flexibilität, die sie mit sich brachte. Mit GRID haben Studenten des Fachs Architektur jetzt die Möglichkeit, auch außerhalb der universitären Einrichtungen auf Grafik-intensive Anwendungen wie AutoCad zuzugreifen und die gleiche hohe Leistung an jedem beliebigen Gerät abrufen zu können.

"Die Studenten erzählen uns, dass es sehr einfach ist, auf R-Cloud zuzugreifen, und dass die Anwendung immer ganz problemlos läuft, " so Galib. "Die Studenten arbeiten im Grunde lieber mit ihren eigenen Endgeräten, und sind jetzt ganz begeistert, dass sie extern auf jede Applikation zugreifen können, die sie benötigen. Auch Studenten mit weniger technologisch aufgerüsteten Maschinen können erfolgreich mit R-Cloud arbeiten und erhalten dank GRID die gleiche Leistung, wie sie ein Workstation-Arbeitsplatz bieten würde. Die Flexibilität von VDI ist für unsere Studenten ein enormes Plus, denn langfristig müssen sie nicht so viel Geld für Hard- und Software ausgeben, was in unseren Augen auch sehr wichtig ist."

DIE AUSWIRKUNGEN

Nachdem sich VDI im Studiengang Architektur an der RWU mit großem Erfolg durchgesetzt hat, ist die RWU zur Zeit mit der Ausweitung von R-Cloud auf andere Fachbereiche der Universität beschäftigt, so auch auf die Bereiche Maschinenbau und Technik, und hat es sich zum Ziel gesetzt, R-Cloud für alle Studenten zugänglich zu machen. Augenblicklich haben etwa 1.000 Studenten an der RWU - etwa ein Viertel der Studentenschaft - Zugriff auf R-Cloud; sie bekommen unterschiedlich Grafikleistung zugeteilt, basierend auf ihrem Studienbereich.

"Wir werden R-Cloud definitiv noch mit weiteren GRID K2 Boards aufstocken und auch GRID K1 Boards einführen, um unsere Dichte zu erhöhen und auch weniger intensive Grafiknutzer zu bedienen", erklärte Tiebout. "Die K2 Boards werden speziell für Power User im Bereich Architektur, Maschinenbau und Technik zur Verfügung stehen, während die K1 Boards sicherstellen, dass jeder Student eine ausreichende Grafikleistung auch bei grundlegenderen Anwendungen wie Microsoft® Office und Internet Explorer erhalten kann. Dies bedeutet, dass Studenten jede Anwendung an jedem beliebigen Ort professionell nutzen können, so dass sie die Flexibilität haben, auch außerhalb eines Computerraums der Universität oder außerhalb der Bücherei effizient arbeiten zu können.

"Wir haben uns riesig gefreut, dass wir unseren Studenten jetzt diese tolle Technologie bieten können," meinte Galib.

Zitat: “GRID eröffnet unseren Studenten neue Möglichkeiten, und es hebt die Latte für unsere Universität insgesamt.”

  • Industrie: Höhere Ausbildung
  • Server Hardware: Dell PowerEdge Server, GRID K2
  • VDI: Citrix XenDesktop mit HDX 3D Pro
  • Virtueller GPU Typ; vGPU-Share
  • Benutzertyp: Power User und Designer. Studenten der Fächer Architektur und Maschinenbau/Technik
  • Anzahl der Benutzer: über 1000
  • Anwendungen: Autodesk AutoCad, Revit. Adobe Creative Suite

Roger Williams University