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NVIDIA-Quadro-GPUs ermöglichen professionelle Post-Production für Swordfish
Matt Silverman, Executive Creative Director bei Swordfish, beim Bearbeiten des Farbgradienten von Sony-RAW-MXF-4K-Filmmaterial in DaVinci Resolve

Matt Silverman, Executive Creative Director bei Swordfish, beim Bearbeiten des Farbgradienten von Sony-RAW-MXF-4K-Filmmaterial in DaVinci Resolve

Das Kreativstudio Swordfish aus San Francisco ist auf Motion-Design für Marketing und Software-Entwicklung spezialisiert. Dank zwei Quadro-K5000-GPUs von NVIDIA kann das Studio sein Portfolio kostengünstig um professionelle Post-Production erweitern.
Matt Silverman, Gründer und Executive Creative Director von Swordfish, ist ein alter Hase in der Grafikbranche und verfügt über umfassende Erfahrung in den Bereichen Motion-Grafik, Grafikeffekte und Animation. Zu den jüngsten Projekten von Swordfish zählt eine Zusammenarbeit mit Sony, die drei Ziele umfasst. Es geht um die Entwicklung einer einheitlichen Benutzeroberfläche für Consumer-Geräte, extrem hochauflösende parametrische Animationen für 22 Projektoren am Sony-Stand bei der CES bzw. 196 Smartphones am Stand beim Mobile World Congress sowie die Produktion eines Marketingvideos mit vielen Computeranimationen für Maxon, um die Integration von Cinema4D Lite und Adobe After Effects CC zu demonstrieren.

Die Herausforderung

Vor kurzem hat Swordfish an einem Projekt für Sony gearbeitet, bei dem Aufnahmen der neuen Sony-High-End-Kamera F55 in London verarbeitet wurden. Die Aufnahmen waren erstaunlich gut, doch der Sony-RAW-MXF-Codec wurde von den Tools der von Swordfish eingesetzten Post-Production-Anwendungen nicht einwandfrei unterstützt. Dazu kam wie üblich der Druck einer kurzen Deadline. Silverman musste sich schnell eine Lösung einfallen lassen. Er hatte bereits Erfahrung mit DaVinci Resolve von Blackmagic, aber die Leistung auf der CPU war damals einfach nicht ausreichend gewesen. Bei diesem Projekt entschloss er sich, erneut mit DaVinci Resolve zu experimentieren, aber diesmal auf einem Mac Pro, der vor kurzem mit zwei NVIDIA-Quadro-K5000-GPUs für Mac aufgerüstet worden war.

“Ich hatte vor einer Weile einen Beta-Test mit Resolve gemacht, aber da wir nur über einen einzigen, älteren Quadro-Grafikprozessor verfügten, mussten wir Resolve auf der CPU laufen lassen, und dadurch war es für unsere Anforderungen deutlich zu langsam", erklärt Silverman. "Zum Glück hatten wir die Resolve-9.0-Software noch auf einem unserer Macs, als dieses Projekt hereinkam. Nachdem wir die Sony-RAW-Dateien nicht verarbeiten konnten, haben wir das Material in Resolve auf den zwei Quadro-K5000-GPUs laufen lassen, und alles funktionierte perfekt und intuitiv – ich musste nicht einmal in die Bedienungsanleitung ansehen.”

Die Lösung

Swordfish Senior Creative Dean Foster designing motion graphics in Adobe After Effects CC with the help of the new Cinema4D integration

Dean Foster, Senior Creative bei Swordfish, entwickelt Motion-Grafiken in Adobe After Effects CC mithilfe der neuen Cinema4D-Integration

Obwohl sie die Software noch nicht oft verwendet hatten, war Resolve bald mehr als nur eine Notlösung für das Team von Swordfish. "Nachdem wir unseren Mac mit zwei NVIDIA-Quadro-K5000-GPUs aufgerüstet hatten, war die Leistung von Resolve überragend. Die Konvertierung der RAW-MXF-Dateien in 16-Bit-DPX-Sequenzen für das Compositing benötigte nur wenige Minuten – im Vergleich zu Stunden mit unseren bisherigen Anwendungen. Der Export von 4K RAW in 2K DPX lief mit 8 Frames pro Sekunde, und die Konvertierung von 4K nach 2K für ProRes war mit 28 Frames pro Sekunde schneller als Echtzeit", sagt Silverman. "Das Video war extrem stark belichtet, aber da Resolve auf zwei GPUs lief konnten wir die Belichtung ganz einfach absenken und alle Details in der Filmsequenz herausheben. Und das funktionierte beinahe in Echtzeit."

Silverman weiter: "Wir hatten vorher bereits mit GPU-Beschleunigung gearbeitet, aber eine derart leistungsfähige Anwendung hatte ich noch nie erlebt. Resolve ackert im Eiltempo durch riesige Dateien. Der beschleunigte Workflow und die Zeitersparnis sind für Swordfish ein echtes Plus – unser Team ist so klein, dass sich diese Vorteile exponentiell auf unsere Produktivität und Kapazität auswirken."

Die Zukunft

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3D-Digitalkünstler Anthony Enos bereinigt ein CAD-Modell in Autodesk Maya

Einerseits Resolve und andererseits die Geschwindigkeit und Flexibilität von zwei NVIDIA-Quadro-GPUs – mit dieser Kombination will Silverman das Leistungsspektrum von Swordfish erweitern. "Eigentlich zählt Post-Production nicht zu unseren Schwerpunkten, aber mit Resolve kann Swordfish in Zukunft problemlos auch Farbkorrektur und Highend-Finishing anbieten und die Projekte unserer Kunden länger im Haus behalten, wenn sie das wünschen", sagt Silverman.

"Blackmagic und NVIDIA helfen kleinen Studios wie uns, Einstiegsbarrieren zu überwinden", ergänzt Silverman. "Mit Resolve und der GPU-Beschleunigung auf einem Mac können wir Farbbearbeitung und High-End-Finishing auf einem kosteneffektiven System anbieten. Eine riesige Finishing-Suite ist gar nicht notwendig. So können wir ohne finanzielles Risiko neue Möglichkeiten ausprobieren."

Swordfish Executive Creative Director Matt Silverman color grading Sony RAW MXF 4k footage in DaVinci Resolve

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