NVIDIA GRID

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Turkish Aerospace setzt bei der Einrichtung von VDI auf NVIDIA GRID

Turkish Aerospace Industries, Inc. (TAI) ist das Technologiezentrum der Türkei für den Entwurf, die Entwicklung, Modernisierung, Fertigung, Integration und die lebenslange Unterstützung integrierter Luft- und Raumfahrtsysteme. Das Portfolio erstreckt sich von Flugzeugen mit starren Tragflächen über Drehflügler bis hin zu unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) und Weltraumsystemen. Mit seinen strategischen Investitionen der letzten Jahre hat sich TAI eine angesehene und anerkannte Präsenz auf dem Weltmarkt erarbeitet und ist als vertrauenswürdiger Partner für seine Technologien und sein Engagement für Kundenzufriedenheit bekannt. Aufgrund seiner umfangreichen Produkt- und Tätigkeitspalette genießt TAI weltweit eine einmalige und unübertroffene Position. Um die steigende Zahl der Ingenieure und die erforderliche Grafikleistung bewältigen zu können, arbeitet TAI seit kurzem mit NVIDIAs GRID-Technologie für grafikbeschleunigte, virtuelle Desktops und Anwendungen.

Die Herausforderung

TAI verfügt derzeit in seiner Zentrale in Ankara über mehr als 1500 Ingenieure; diese Zahl soll in den nächsten Jahren verdoppelt werden. Zwischen den Benutzern gibt es große Unterschiede bei der Hardwarenutzung: von Thin Clients der Einsteigerklasse mit Standardbüroanwendungen (wie z. B. dem Internet Explorer und Microsoft Office) bis zu hochentwickelten Workstations mit komplexen CAD-Anwendungen für Entwürfe und Visualisierungen (wie z. B. Siemens NX). Jeder Benutzer benötigt dedizierte Grafikkarten: sowohl für die grafikintensiven Anwendungen auf Profi-Workstations als auch zur Betrachtung von CAD-Daten auf Thin Clients und Business-PCs über das sichere Intranet von TAI. Dafür werden Anwendungen wie Siemens PLM Viewer und Oracle AutoVue eingesetzt. Die IT-Abteilung von TAI sah sich durch die Unterstützung der unterschiedlichen Hardwarekonfigurationen und dutzender verschiedener Anwendungen beträchtlichen Herausforderungen ausgesetzt. Den Mitarbeitern war bewusst, dass die Vorgänge vereinfacht werden mussten, bevor weiter expandiert werden konnte.

Turkish Aerospace

Außerdem musste TAI bei seinem bisherigen 1:1-Verhältnis zwischen Benutzern und Grafikkarten einen Weg finden, die Benutzerdichte zu erhöhen und die Grafikprozessorleistung nach Bedarf der wachsenden Zahl der Techniker effizienter zuzuweisen.

„Virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) und dynamische Zuweisung von Grafikprozessorleistung an virtuelle Maschinen mithilfe von vGPU wurde ein Muss für unsere IT-Abteilung“, sagt Serdar Kaya, IT-Systemtechniker bei TAI. „In dieser Umgebung, in der wir ständig expandieren und unsere Techniker tagtäglich je nach Projekt Grafikleistung in unterschiedlicher Höhe benötigen, wurde es zu kostspielig, noch mehr Workstations zu kaufen und instand zu halten. Wir mussten das Gesamtsystem vereinfachen und außerdem unsere Benutzerdichte erhöhen.“

TAI hatte bereits XenDesktop und XenApp von Citrix übernommen, um allmählich zu einer virtualisierten Infrastruktur zu wechseln – aber die Grafikdichte und -Zuweisung machten immer noch Schwierigkeiten.

Die Lösung

TAI wandte sich NVIDIAs GRID-Technologie zu, um seine Probleme mit der Grafik anzugehen. Das Unternehmen entschied sich einerseits für Server, die mit GRID K1-Karten ausgerüstet waren, damit Anwendungen zur Betrachtung von CAD-Modellen und Büroanwendungen in virtuellen Umgebungen laufen konnten. Andererseits sollten Server mit GRID K2-Karten die Ausführung komplexer CAD-Anwendungen wie Siemens NX in virtuellen Umgebungen ermöglichen. Mit NVIDIAs GRID vGPU-Manager (vGPU = virtueller Grafikprozessor) können sich acht Benutzer gleichzeitig einen einzelnen Grafikprozessor bei beiden Karten teilen. Das erhöhte für TAI augenblicklich die Benutzerdichte, ohne dass dadurch die Grafikleistung litt. Die gemeinsame Nutzung eines virtuellen Grafikprozessors erlaubte TAI, die Effizienz seiner verfügbaren Ressourcen zu maximieren. Die IT-Abteilung war nicht länger an eine 1:1-Grafikprozessorkonfiguration angewiesen, sondern konnte die Grafikleistung nach Bedarf einer breiten Gruppe gleichzeitig aktiver Benutzer zuweisen. Die Verfügbarkeit dieser Technologie erlaubte die Vergrößerung des TAI-Personals und war dennoch für die IT-Abteilung leicht zu bewältigen. Darüber hinaus war kein zusätzlicher Platz im Serverraum erforderlich.

„Ein gängiges Problem, dem wir uns gegenübersahen, war folgendes: Ein Techniker arbeitete an einem Projekt A, für das er unter Umständen mehr Speicher oder mehr Grafikleistung als üblich brauchte. Also installierten wir auf seiner Workstation mehr RAM und leistungsstärkere High-End-Grafikkarten“, berichtet Kaya. „Aber nach einigen Wochen wechselte dieser Techniker zu Projekt B, das nicht so hohe Anforderungen stellte. Aber für uns ist das nicht unbedingt ein Grund, das Mehr an RAM oder den zusätzlichen Grafikprozessor wieder herauszunehmen. Und jetzt machen Sie das mal für Tausende von Technikern. NVIDIA GRID erlaubt uns, unsere Investitionen in die Hardware zu optimieren, sodass die Ressourcen bequem gemeinsam genutzt und nach Bedarf von einem Benutzer auf einen anderen übertragen werden können – es bleibt nichts mehr ungenutzt.“

NVIDIA GRID beseitigte ferner Latenzprobleme und schaffte bei grafikintensiven Anwendungen ein reaktionsschnelles und interaktives Benutzererlebnis. Die Benutzer genossen vollständig optimierte Grafikleistung, und das unabhängig von der Hardware – Thin Clients, Workstations und andere Endgeräte werden dabei unterstützt.

„VDI und GRID erleichtern unserer IT-Abteilung die Arbeit ungemein, denn GRID unterstützt ausnahmslos alle unsere Benutzer – die Hardware von Thin Clients bis zu fortgeschrittenen Workstations sowie die Software von Anwendungen für die elementaren Bürotätigkeiten bis zu professionellen Anwendungen für Entwurf und Visualisierung“, sagt Kaya. „GRID hat unseren IT-Support wirklich rationalisiert. Ich kann unseren Benutzern jetzt ad hoc die Grafikprozessorleistung erhöhen. Die Zuweisung zusätzlicher Grafikprozessoren mit XenServer ist absolut einfach; und sobald die virtuelle Maschine wieder hochgefahren ist, ist auch das Grafikprozessor-Upgrade da.“

Auswirkungen

„NVIDIA GRID ist wie Super Plus Benzin für eine virtuelle Desktopinfrastruktur“, sagt Kaya weiter. „Sie führen ja dem Motor in Ihrem Auto auch Super Plus zu, wenn Sie einen zusätzlichen Leistungsschub haben wollen – und genau das hat GRID mit unseren virtuellen Maschinen getan.“

TAI hat vor, seine Räumlichkeiten in Ankara mit weiteren Servern mit GRID K1- und K2-Karten auszurüsten, um die Vorteile virtueller Grafikprozessoren für seinen wachsenden Benutzerstamm in vollem Umfang umzusetzen. Und mit der neuesten Version Citrix XenDesktop 7 kann TAI neue Verbesserungen für noch mehr GRID-Funktionen nutzen.

„Mit NVIDIA GRID kann TAI sehr effizient expandieren“, erläutert Kaya. „Es unterstützt unsere dynamische Umgebung, indem es unsere verfügbaren Ressourcen optimiert und Belastungen für IT verringert. Ich kann es kaum erwarten, dass wir noch mehr mit GRID ausgestattete Server bekommen, sodass wir die Vorteile der virtuellen Grafikprozessoren mit möglichst vielen Benutzern teilen können.“

„Mit GRID konnte TAI die IT-Effizienz und Leistung verbessern. Das reduziert die Kosten und steigert die Produktivität. Diese Technologie wird uns dabei helfen, unsere Ziele in der weltweiten Luft und Raumfahrtindustrie zu erreichen“, sagt Gülsen Bayramusta, Leiter der IT-Abteilung bei TAI.

Übersicht

  • Branche: Luft und Raumfahrt
  • Anwenderprofile: Designer und Power-User
  • Zahl der Benutzer: über 1300
  • Anwendungen: Siemens NX, Siemens PLM Viewer, Oracle AutoVue
  • Server-Hardware:Dell R720-Server mit NVIDIA GRID™ K1 und K2-Grafikkarten
  • VDI: Citrix XenDesktop und XenApp
  • Lösung für virtuelle Grafikprozessoren: vGPU

Schlüsselpassagen:

„Virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) und dynamische Zuweisung von Grafikprozessorleistung an virtuelle Maschinen mithilfe von vGPU wurde ein Muss für unsere IT-Abteilung“, [...].

„[NVIDIA GRID] unterstützt unsere dynamische Umgebung, indem es unsere verfügbaren Ressourcen optimiert und Belastungen für IT verringert. [...]“