NVIDIA MATERIAL DEFINITION LANGUAGE

Die NVIDIA MATERIAL DEFINITION LANGUAGE (MDL) verschafft Ihnen die Freiheit, physikbasierte Materialien und Lichtquellen innerhalb aller unterstützten Anwendungen gemeinsam zu nutzen. Wenn Sie zum Beispiel MDL-Materialien in einer Anwendung wie Allegorithmic Substance Designer erstellen, speichern Sie es in Ihrer Bibliothek, um sie dann in NVIDIA® Iray®, Chaos Group V-Ray oder in einer anderen unterstützten Anwendung zu nutzen. Bauen Sie sich eine Bibliothek mit MDL-Materialien ein einziges Mal auf. Wenn Sie diese dann in die einzelnen Anwendungen in Ihrem Workflow verschieben, wird sich an ihrem Aussehen garantiert nichts ändern. Eine einfache Art und Weise, wertvolle Zeit und Arbeit zu sichern.

Im Gegensatz zu einer Shading-Sprache, die Programme für einen bestimmten Renderer herstellt, definieren MDL-Materialien das Verhalten von Licht auf höchster Ebene. Verschiedene Renderer und sonstige Tools interpretieren das Verhalten des Lichts und erstellen daraus das bestmögliche Bild, ganz gleich ob es sich dabei um eine OpenGL-basierte Anwendung oder um einen physikbasierten Renderer wie Iray handelt.

Das MDL Advisory Board setzt sich aus beratenden Partnern zusammen, die anhand von MDL-Anleitungen Anwendungen entwickeln und die Entwicklung der MDL-Definition verwalten.

Die NVIDIA vMaterial Library nutzt MDL und erleichtert Anwendern dank einer Reihe realer Materialien den Einstieg ins Designen. Verwenden Sie vMaterials Auswahlmöglichkeiten so, wie sie sind, oder bearbeiten Sie sie und schichten sie aufeinander, um das Aussehen zu kreieren, das Sie in Ihren Anwendungen brauchen. Exportieren Sie die bearbeiteten Materialien ganz leicht und verschieben Sie sie mit nur wenigen Klicks in andere unterstützte Anwendungen.

Rendering von MDL-Metall
Rendering von MDL-Stoffmaterial

Eine Definition, viele Renderanwendungen

NVIDIA und Chaos Group nutzen Material Definition Language, um in sämtlichen Rendering-Anwendungen nahezu identische Ergebnisse zu erreichen. Dadurch findet der Benutzer einen nahtlosen Übergang von OpenGL über schnelles Raytracing bis zur vollständigen globalen Beleuchtung, ohne auch nur eine Szene anpassen zu müssen.

Eine Definition, viele Renderanwendungen

Genaue Materialsimulationen

In MDL definierte komplexe Materialien lassen sich mit Renderern wie Iray oder Mental Ray gemeinsam nutzen, wie in folgender benutzerspezifischen Definition für ein benutzerspezifisches Stoffmaterial gezeigt.

IRAY 2015
Mental Ray 3. 13

Die zugrundeliegende Idee: MDL Building Blocks

Materialdefinitionen werden aus physikbasierten Elementen und Funktionen aufgebaut, die einfach aufeinandergeschichtet sind, um so ein reichhaltiges Kontinuum zu erhalten, ohne dass dafür programmiert oder kompiliert werden müsste. Die Ausgabe führenden Messgeräten wie solchen von X-Rite kann auch in der Funktion von Elementen verwendet und mit Schichten und Funktionen angepasst werden, um den Einsatzbereich deutlich zu erweitern.

Rendering von MDL-Beispielen

NAHTLOSER AUSTAUSCH VON MATERIALIEN

MDL-Materialien und ‑Lichtquellen lassen sich bequem zwischen Anwendungen, die dies unterstützen, verschieben, und daher benötigt deren Installation zum ordnungsgemäßen Betrieb das Paket MDL Material Exchange oder die  Bibliothek NVIDIA vMaterials . Anleitungen und Tipps zum Austausch von Materialien finden sich im Abschnitt „Materials“ des  NVIDIA Advanced Rendering Forum.

Anwendungen und Plug-ins, die MDL und Material Exchange Support unterstützen

Ressourcen für Entwickler

Besuchen Sie NVIDIA DesignWorks™, um zu erfahren, ob Ihr Renderer die Material Definition Language unterstützt, oder Informationen zur Erstellung benutzerspezifischer Definitionen und Funktionen zur Verwendung mit Ihrem MDL-unterstützenden Lieblingsrenderer zu erhalten. Bei grafikprozessorbeschleunigten Renderern wie Iray laufen benutzerspezifische Definitionen, Funktionen und Messungen vollständig auf dem Grafikprozessor und liefern so Hochleistungsergebnisse, ohne dass dafür Kenntnisse in Grafikprozessorprogrammierung erforderlich wären.