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NVIDIA bringt den Massen den Samba bei – Rio, der Animationshit der Blue Sky Studios, startet in den Kinos

 
 

Im neuen Animationsspielfilm der Blue Sky Studios, „Rio“, erwacht eine wahre Flut von Trickfiguren in 3D-Stereo zum Leben, nicht zuletzt dank der professionellen Grafiklösungen von NVIDIA® Quadro®. Der Film hat den bisher erfolgreichsten Kinostart des Jahres 2011 hingelegt, Einnahmen von 40 Mio. US-Dollar am Eröffnungswochenende haben ihn zur Nr. 1 an den Kinokassen gemacht.

In „Rio“ geht es um einen computergenerierten Ara namens Blu, der sich mitten in einem turbulenten Abenteuer in Rio de Janeiro wiederfindet, wo er es mit vielen ausgebufften Freunden und Feinden zu tun hat. Der Animationsfilm wurde in 3D-Stereo produziert, und die Blue Sky Studios haben bei der Arbeit eine Menge neuer Software eingesetzt, die von der Geschwindigkeit und Flexibilität der Quadro-Grafikprozessoren profitiert.

„Nachdem ich an NVIDIAs GPU Technology Conference teilgenommen hatte, hörte ich davon, wie andere Produktionsstudios die Leistungsfähigkeit der NVIDIA-Quadro-Grafikprozessoren nutzen“, so Hugo Ayala, Senior Research Associate bei den Blue Sky Studios. „Mit diesem neu erworbenen Wissen haben wir uns sofort darangemacht, die fortgeschrittenen Möglichkeiten der parallelen Verarbeitung in unseren Arbeitsablauf bei Blue Sky zu integrieren.“

„Rio“ wurde in 3D-Stereo animiert und produziert, die Überarbeitung der Bildsequenzen erforderte daher enorme Rechenleistung. Ayala hat den Blue-Sky-eigenen Bildbetrachter „Roll“ auf den Grafikprozessor portiert, wodurch die künstlerischen Mitarbeiter bei Blue Sky nun in der Lage waren, die Vorschau der gerenderten Sequenzen in Stereo zu begutachten.

Die Grafikprozessor-bedingte Optimierung von Roll bedeutete für die künstlerischen Mitarbeiter bei Blue Sky nicht nur Zeitersparnis, sondern auch eine Reduzierung des Speicherbedarfs bei der Betrachtung der Bilder, da dafür nun keine Notwendigkeit mehr bestand, die Stereobildpaare zu verarbeiten, ihre Auflösung herunterzurechnen, neu zu erzeugen und wieder abzuspeichern. „Ohne Quadro wäre es uns unmöglich gewesen, HDR-Bilder in voller Auflösung und Stereo in Echtzeit zu überarbeiten“, so Ayala weiter.

Massen computergenerierter Figuren sorgen im ganzen Film für den nötigen Hintergrund. In einer Szene, in der der berühmte Karneval von Rio de Janeiro nachgestellt wird, füllen sie sogar das Sambadrom. Um diese Massenszenen zu erzeugen, modellierte das Blue-Sky-Team sechzehn unterschiedliche Körpertypen und noch weitere Varianten der Figuren, die dann alle vermischt und einander angepasst wurden.

Ayala erklärt dazu: „In Sequenzen mit Dutzenden, Hunderten oder gar Tausenden von Figuren konnten dank der Unterstützung durch Quadro die Farben der Kleidungsstücke und weitere Merkmale durchgehend so angezeigt werden, dass sich der Artdirector ein Bild davon machen konnte. Niemand musste warten, bis die Sequenz gerendert war, um zu sehen, wie sich die Kleidung in einer so großen Menge verteilen würde. Wir konnten nun bis zu einem Dutzend Massenaufnahmen am Tag fertig stellen – in der Vergangenheit hätte so etwas mehrere Wochen gedauert.“

„NVIDIA setzt sich für einen kooperativen Ideenaustausch der Community für professionelle Animation und visuelle Effekte durch unsere jährliche GPU Technology Conference ein. Wir finden es äußerst befriedigend, zu sehen, wie sich das durch die Arbeit von Blue Sky auszahlt“, so Dominick Spina, Manager für digitale Filmtechnologie bei NVIDIA. „Es ist erstaunlich, wie weit Blue Sky mit seiner Integration der Grafikprozessoren schon gekommen ist und wie viel Zeit das Studio dadurch gespart hat, dass es manche seiner Tools für die Ausführung auf Quadro portiert hat.“

„Rio“ wurde in weniger als zwei Jahren fertig gestellt, das Team wuchs in Spitzenzeiten auf 300 künstlerische Mitarbeiter an. Für künftige Animationsprojekte will Blue Sky die Optimierung durch Grafikprozessorintegration in den Workflow weiter vorantreiben. „Unser Renderingprozess beinhaltet umfangreiches Raytracing, und wir können es nicht erwarten, herauszufinden, wie wir Sparse-Voxel-Technologie nutzen und auf NVIDIA CUDA™ portieren können, um sie dann auf einer speziellen Renderfarm mit Quadro-Grafikprozessoren laufen zu lassen“, schließt Ayala seine Ausführungen.

„Rio“ kam am 15. April 2011 in die Kinos. Es ist der sechste Spielfilm der Blue Sky Studios, eines Unternehmens in 100%igem Besitz von Fox Filmed Entertainment, am besten bekannt durch ihre Produktion des Franchise rund um den Animationsfim „Ice Age“.



 
 
 
 
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