NEWS-CENTER

Der Grafikprozessor NVIDIA Quadro K5000 ermöglicht bei den Stargate Studios die Umstellung auf einen Adobe-Bearbeitungs-Workflow

Die Stargate Studios sind ein weltweit operierendes, mit Preisen ausgezeichnetes Produktionsunternehmen, das sich auf virtuelle Produktion und visuelle Effekte spezialisiert hat. Sie unterhalten Büros in Los Angeles, Atlanta, Berlin, Vancouver, Toronto, Mumbai und Malta. Die 250 künstlerischen Mitarbeiter und Supervisor liefern die visuellen Effekte für Fernseherfolge wie The Walking Dead, Haven, Grey’s Anatomy, Californication, Private Practice, Touch und viele andere.

Das hausinterne Bearbeitungsteam von Stargate ist zurzeit dabei, von Final Cut Pro auf MacPro-Computern zu Adobe Premiere Pro zu wechseln. Dieser Entscheidung lag unter anderem der Gedanke zugrunde, dass alle Kreativteams einheitlich auf der PC-Plattform arbeiten sollten. Um nun von der grafikprozessorbeschleunigten Wiedergabe in Adobe Premiere Pro zu profitieren, bediente sich Editorial Supervisor Anthony Safarik NVIDIAs neuer Grafikkarte Quadro K5000, die auf NVIDIAs schneller und effizienter Kepler-Architektur basiert, und verlieh so dem Arbeitsablauf in seinem Unternehmen einen unvergleichlichen Schub.

Die Herausforderung

Als Stargate sich daranmachte, seine Bearbeiter an PC-Workstations zu setzen, mussten Systeme gefunden werden, die die Leistungsanforderungen erfüllten, um Final Cut Pro zu ersetzen. Einer der Vorteile, die die Arbeit mit Final Cut Pro mit sich brachte, war, dass zeitliche Effekte in Echtzeit erzeugt werden konnten. Dem stand allerdings der Nachteil gegenüber, dass alles vorher nach ProRes gerendert werden musste – ein zeitraubendes Verfahren für die Bearbeiter bei Stargate.

„Als wir vorhatten, unsere ganze Bearbeitungs-Pipeline von Mac auf PC umzustellen, wussten wir schon, dass es galt, eine Lösung zu finden, die die gleiche Leistung bei den Echtzeiteffekten liefert wie Final Cut, aber ohne das zeitraubende Pre-rendering nach ProRes auskommt. Das dauerte nämlich jedes Mal eine volle Stunde bei einem 20-Minuten-Clip“, erklärt Safarik. „Als VFX-Bearbeiter erledigen wir eine Menge zeitlicher Effekte wie Farbkorrekturen, Geschwindigkeitswechsel und Maßstabsänderungen, um den Kollegen vom Compositing eine solide Ausgangsbasis zu übergeben, wenn wir unsere Dateien abliefern. Beim Bearbeitungsprozess VFX-Starthilfe zu bekommen, hat also für uns oberste Priorität.“

Die Lösung

Szene in „Touch“ vor der Post-Produktion.

Die Arbeit mit Quadro-K5000-GPUs in den eingesetzten Lenovo-ThinkStation-D30-Workstations beschleunigte den Arbeitsablauf, wodurch Stargate den Schnitt komplett auf Adobe Premiere Pro umstellen konnte.

Die in Premiere Pro integrierte Mercury Playback Engine von Adobe nutzt die Quadro-GPUs und die Architektur für parallele Berechnungen NVIDIA CUDA und erzielt damit eine bis zu achtmal schnellere Ausführung bei Hauptfunktionen wie ungestörter Wiedergabe, Warp-Stabilisator, 3-Wege-Farbkorrektur oder Unterstützung mehrerer Kameras. Die grafikprozessorbeschleunigte Mercury Playback Engine ermöglicht ebenso eine flüssige Wiedergabe der neuesten Videoformate wie DSLR, RED 4 oder nativen 5K-Videomaterials.

„Das war das erste Mal überhaupt, dass wir mit einer Grafikprozessorbeschleunigung gearbeitet haben. Und die Geschwindigkeitssteigerungen durch die K5000, die die Mercury Playback Engine von Premiere Pro gesteuert hat, haben dann auch die Leistungswerte unseres Final Cut völlig in den Schatten gestellt.“

Szene in „Touch“ nach der Post-Produktion.

„Einmal, als wir an einer Episode von Californication saßen, haben wir in einem logarithmischen Farbraum gearbeitet. Früher mussten wir in solchen Fällen immer vorher eine Stunde für die Kodierung nach ProRes reservieren, dann den Effekt anwenden und weitere 20 Minuten aufwenden, um das Ganze zur Überarbeitung in einen linearen Farbraum zu rendern. Mit der Quadro K5000 und Adobe Premiere Pro wurden die Stunde vorbereitendes Rendern und die zusätzlichen 20 Minuten für das abschließende Rendern des linearen Effekts völlig überflüssig. Das bedeutete gewaltige Zeiteinsparungen. Und wenn Produzenten, Regisseure und VFX-Supervisor Druck machen, erleichtert das die Arbeit ungemein“, so Safarik weiter.

Die Auswirkungen

Szene aus „The Walking Dead“ vor der Post-Produktion.

Ein neueres Beispiel für die Umsetzung von Stargates neuer Arbeitsweise betrifft einen Dreh für die Serie Californication. „Wir hatten uns gerade eine Szene vorgenommen, in der eine Menschenmenge verdoppelt werden sollte. Da ich nicht so viel Zeit hatte, habe ich die Aufnahme des Kunden einfach in Premiere Pro geladen. Und die Mercury Playback Engine in Verbindung mit dem Quadro-Grafikprozessor machte es möglich, dass ich die Farbkorrektur und das Rendering sofort anwenden konnte, um verschiedene Methoden der Szenenbearbeitung auszuprobieren. Dass ich die ganzen verschiedenen Optionen selbst und in Echtzeit testen kann, hilft dem Kunden dabei, eine Entscheidung zu treffen, auf die er vertrauen kann, – und uns, unsere Arbeit noch besser zu machen“, sagt Safarik.

Szene aus „The Walking Dead” nach der Post-Produktion.


„Ferner ist es für uns ein gewaltiger Schritt nach vorne, dass jetzt alle bei Stargate auf derselben Plattform und mit denselben Dateiformaten arbeiten und Adobes Dynamic Link für den nahtlosen Übergang zwischen Premiere Pro und After Effects nutzen können. Adobe rationalisiert unseren Arbeitsablauf, und der Leistungsschub durch NVIDIAs Quadro K5000 war entscheidend für unsere erfolgreiche Übernahme von Premiere Pro“, schließt Safarik seine Ausführungen.