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NVIDIA Quadro beschleunigt die Videoeffekterstellung bei Tippet Studio

 
 

Ob computergenerierte Wölfe in „Twilight: Eclipse - Biss zum Abendrot“ oder Flüssigkeitseffekte in „Immortals“ – mit professionellen NVIDIA Quadro Grafiklösungen kann Tippett Studio schneller arbeiten und häufiger iterieren.

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Tippett Studio in Berkeley (Kalifornien) hat vor kurzem mehr als 200 Workstations mit professionellen NVIDIA Quadro Grafiklösungen aufgerüstet und kann jetzt bis zu fünfmal schneller arbeiten. Mit dem Upgrade auf Quadro sind die Videokünstler bei Tippett besser ausgerüstet, um mit fortschrittlichen kreativen Tools von Herstellern wie Pixologic und The Foundry zu arbeiten und Leistungsengpässe zu vermeiden, die früher bei der Erstellung von Modellen mit komplexer Geometrie auftraten.

Tippett Studio wurde 1984 von Phil Tippett gegründet, der bereits mit einem Academy Award und dem Pioneering Award der Visual Effects Society ausgezeichnet wurde, und ist eines der ältesten und angesehensten Effektstudios der Welt. Bei der Arbeit an „Twilight: Eclipse - Biss zum Abendrot” musste das Studio eine besonders anspruchsvolle Szene erstellen, in der ein Kampf im Schnee zwischen einem computergenerierten (CG) Wolf und einem echten Schauspieler stattfindet.

Twilight: Eclipse - Biss zum Abendrot
Bild von „Twilight: Eclipse – Biss zum Abendrot“ mit freundlicher Genehmigung von Tippett Studio.

„Bei der Produktion von „Eclipse“ war es besonders wichtig, hochwertige Vorschauen nutzen zu können. Die Wolfszenen erforderten viele Iterationen, bis alles genau so aussah, wie der Regisseur es sich vorgestellt hatte“, erklärt Scott Singer, leitender Effektanimator bei Tippett Studio. „Die Berechnung von Schneeflocken, die im Fell hängen, erfordert sehr komplexe Grafikberechnungen, aber mit Quadro Grafikkarten brauchten wir nicht zu warten, bis der gesamte Rendervorgang abgeschlossen war, um Vorschauen anzuzeigen.“

Bei „Twilight: Eclipse“ verwendeten die Effektkünstler von Tippett Studio NVIDIA Quadro Grafikkarten für die Anzeige von computergeneriertem Fell aus verschiedenen Blickwinkeln, das mit einem hausinternen System (dem sogenannten „Furator“) erstellt wurde. Diese praktische neue Fähigkeit hat dem Team viel wertvolle Zeit gespart, da bei dieser Produktion wesentlich schneller verschiedene Herangehensweisen an die Darstellung von fotorealistischem Fell und Schnee ausprobiert werden konnten.

„Der Wechsel von GeForce zu Quadro stellt eine enorme Verbesserung dar“, sagt Sanjay Das, CTO bei Tippett. „Davon profitieren nicht nur aktuelle Projekte, sondern auch zukünftige Arbeiten, da grafikprozessorbeschleunigtes Rendern und neue Highend-Effekttools, die Quadro Grafikprozessoren nutzen, neue Möglichkeiten eröffnen werden.“

Twilight: Eclipse - Biss zum Abendrot
Bild von „Twilight: Eclipse – Biss zum Abendrot“ mit freundlicher Genehmigung von Tippett Studio.

„Die größte Herausforderung liegt für Effektstudios im Prinzip in der Komplexität der Berechnungen für die Visualisierung – die Kombination aus Physiksimulationen und komplexem Rendern“, erklärt Dominick Spina, Technology Product Manager der Digital Film Group bei NVIDIA. „Die Leistung des internen Pipeline-Tools „Furator“ von Tippett lässt sich mit unseren Quadro Lösungen, die auf der Fermi Generation der NVIDIA CUDA Architektur basieren, um ein Vielfaches steigern, da diese Lösungen speziell dafür entwickelt wurden, komplexe Algorithmen interaktiv zu gestalten.“

Derzeit verwendet Tippett Autodesk Maya, eine interne Programmiersprache mit Namen „Mu“ für die Charakteranimation und für prozedurales Modelling und Renderman von Pixar für das endgültige Rendern. Zu den aktuellen Projekten von Tippett Studio zählen visuelle Effekte für „Priest“, „Die Schlümpfe“, „Immortals“ und „Hemingway & Gellhorn“.



 
 
 
 
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