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NVIDIAs neue Tesla-GPU bricht den Weltrekord im wissenschaftlichen Rechnen

 
 

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HP SL390sG7
HP SL390 G7 Server: Der Server HP ProLiant SL390 G7 wurde speziell an die Bedürfnisse von Kunden angepasst, die per Scale-Out mehr Rechenleistung bereitstellen wollen (Quelle: NVIDIA)
TESLA M2090
NVIDIA Tesla M2090: Die NVIDIA Tesla M2090 liefert rekordtaugliche Leistung für High-End-Anwendungen (Quelle: NVIDIA)

Santa Clara, Kalifornien, 18. Mai 2011 Das Topmodell NVIDIA Tesla M2090 hat einen neuen Rekord bei der Molekulardynamik-Simulation AMBER aufgestellt. Auch bei zahlreichen anderen Industrie- und Forschungsanwendungen liefert die GPU Spitzenleistungen.

NVIDIA hat die Tesla M2090 GPU vorgestellt, den weltweit schnellsten Parallelprozessor für das High Performance Computing (HPC). Darüber hinaus erzielte die Tesla M2090 den höchsten jemals erzielten Wert in einer wichtigen Messung aus dem wissenschaftlichen Rechnen.

Ausgestattet mit 512 CUDA-Parallelprozessor-Kernen liefert die Tesla 2090M bis zu 665 Gigaflops mit doppelter Genauigkeit. Anwendungen werden damit im Vergleich zu herkömmlichem CPU-Computing um bis zu zehn Mal schneller.

Bei der neuesten Version von AMBER 11, einer der am häufigsten eingesetzten Anwendungen zur Simulation von Biomolekülen, erzielten vier Tesla-M2090-GPUs im Gespann mit vier CPUs einen Rekordwert von 69 Nanosekunden an Simulation pro Tag. Der höchste von einem reinen CPU-basierten Supercomputer erzielte Wert liegt bei nur 46 Nanosekunden pro Tag1.

„Dies ist der schnellste jemals gemeldete Wert. Mit Tesla-2090M-GPUs können AMBER-Anwender an Universitäten Applikationsleistungen erzielen, die die durch Supercomputer ermöglichte Performance hinter sich lässt“, sagt Ross Walker, Assistant Research Professor am San Diego Computer Center und einer der Hauptentwickler des AMBER-Programmcodes.

Die Tesla 2090M wird in Servern wie dem HP ProLiant SL390 G7 verfügbar sein. Als Teil des SL6500 Scalable System der für HPC- und Scale-Out-Märkte optimierten HP-Serverlösungen wurde die SL390-Familie speziell für hybride Computing-Umgebungen entwickelt, in denen GPUs und CPUs kombiniert werden.

Der Server SL390 G7 beherbergt bis zu acht Tesla-2090M-GPUs in einem 4HE (Höheneinheiten)-Chassis halber Breite. Die Konfiguration mit acht GPUs und zwei CPUs bietet die derzeit höchste Dichte von GPUs zu CPUs. Das System ist ideal geeignet für Anwendungen von Quantenchemie und Molekulardynamik bis hin zu seismischen Berechnungen oder Datenanalysen.

„Kunden, die auf ressourcenhungrige Anwendungen im Rechenzentrum setzen, verlangen nach Systemen, die riesige Mengen an komplexen Daten schnell und effizient bearbeiten können“, sagt Glenn Keels, Marketingleiter der Hyperscale Business Unit bei HP. „Aus der seit einem Jahrzehnt bestehenden Zusammenarbeit zwischen HP und NVIDIA ging eine der schnellsten CPU-zu-GPU-Konfigurationen überhaupt hervor. Diese liefert Anwendern die benötigte Rechenleistung und das Tempo, um die komplexesten wissenschaftlichen Berechnungen umzusetzen.“

Über AMBER hinaus ist die Tesla 2090M ideal geeignet für zahlreiche GPU-beschleunigte HPC-Anwendungen. Dazu gehören Molekulardynamikanwendungen, NAMD (Molekularmechanik-Applikation) und GROMACS, Computer-unterstützte Engineering-Anwendungen, WRF, HOMME und ASUCA, Öl- und Gas-Applikationen, Paradigm Voxelgeo, Schlumberger Petrel sowie andere wichtige Anwendungen wie MATLAB, GADGET2 und GPU-BLAST.

Weitere Informationen über den HP ProLiant SL390 G7 finden sich unter: http://www.hp.com/techservers/hpccn/hpccollaboration/ADCatalyst/Hardware_Accelerators.html.

Nähere Details zur Tesla M2090M und die übrige Familie der M-Serienprodukte finden sich unter http://www.nvidia.de/page/tesla_computing_solutions.html und http://www.nvidia.de/page/preconfigured_clusters.html.

NVIDIA (NASDAQ: NVDA) hat mit der Einführung der Graphics Processing Unit (GPU) im Jahr 1999 einen Meilenstein in der Computergrafik gesetzt. Seit dieser Zeit hat NVIDIA kontinuierlich neue Standards im Bereich Visuelles Computing etabliert, etwa mit revolutionären Grafiklösungen für Tablets, portable Mediaplayer, Notebooks und Workstations. NVIDIA bewirkte mit seinen programmierbaren GPUs einen Durchbruch beim parallelen Computing, der auch die Realisierung kostengünstiger Supercomputing-Lösungen ermöglicht. NVIDIA hält mehr als 1.800 Patente weltweit. Weitere Informationen unter www.nvidia.de.

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1Basierend auf dem höchsten bisher veröffentlichten AMBER-Performancewert von 46 Nanosekunden pro Tag; zur Verfügung gestellt unter http://ambermd.org/amber10_bench_files/jac_nve_kraken_ranger_large.png



 
 
 
 
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